Beiträge

Gelungener Auftritt an der Gesamtschule Borbeck

Zu ihrem fünften Tour-Termin machte die Ausbildungsoffensive Essen Station an der Gesamtschule Borbeck. Die Azubis von Atlas Copco, der Allbau GmbH, der Stadtverwaltung Essen sowie ein dualer Student der FOM Hochschule für Oekonomie & Management sprachen über ihren Einstieg in das Berufsleben. Rund 85 Oberstufenschülerinnen und Schüler hörten interessiert zu.

Als Azubi-Botschafter für ihre Unternehmen saßen Hendrik Schwarz, Niklas Gödeke, Yannick Witzke und Moritz Breddemann auf der Bühne und unterhielten sich in einem lockeren Talk mit Moderator Stephan Knipp (Radio Essen). Dieser wollte es für die zuhörenden Schülerinnen und Schüler des zwölften Jahrgangs ganz genau wissen: Zum Beispiel, warum sich die vier nach ihrem Abitur direkt für eine praktische Ausbildung entschieden haben oder wie es denn so läuft im jetzigen Ausbildungsbetrieb.

Hendrik Schwarz absolviert bei der Allbau GmbH seine Ausbildung zum Immobilienkaufmann. „Ursprünglich hatte ich aber ein Studium zur Raumplanung angefangen. Das war aber nichts für mich. Ich wollte etwas Praktisches machen. Gleichzeitig hat mich die Immobilienbranche immer gereizt. Da lag die praktische Ausbildung nahe.“ Besonders interessant findet er die Mitarbeit am Projekt ‚Kettwig‘. Die Betreuung des dortigen Wohnungsbestandes liegt fast ausschließlich in Azubi-Händen. Yannick Witzke hingegen hat sich für den dualen Weg entschieden und studiert neben seiner Ausbildung Business Administration an der FOM: „Der Alltag zwischen Studium, Job und Berufsschule ist schon herausfordernd, aber am Ende habe ich sowohl eine Ausbildung als auch ein abgeschlossenes Studium in der Tasche. Das war mir wichtig.“

Auch Niklas Gödeke ist mit seiner Berufswahl zufrieden. In seinen Antworten zeichnete er vor allem ein sehr breitgefächertes Bild von seinem Arbeitgeber. „Es gibt ungefähr 40 Fachbereiche bei der Stadt Essen, die wir im Laufe unserer Ausbildung kennenlernen. Bei dieser wird sichergestellt, dass wir in allen Bereichen einen guten Einblick erhalten, damit wir uns später gut informiert für einen Bereich entscheiden können.“ Für Moritz Breddemann von Atlas Copco punktet sein Arbeitgeber neben interessanten Tätigkeiten und guten Aufstiegschancen auch aufgrund der praktizierten „Duz-Kultur“. „Generell pflegen wir zu unseren Ausbildern einen lockeren bis familiären Umgang. Das gefällt mir sehr gut und sorgt für eine angenehme Ausbildungs-Atmosphäre“, so der Groß- und Außenhandelskaufmann.

Nach dem Talk gab es großen Andrang an den Infoständen der einzelnen Unternehmen. Die Ausbilder und Azubis der vorgestellten Firmen händigten Flyer mit weiteren Informationen aus und berieten in persönlichen Gesprächen zu Karriereperspektiven nach dem Schulabschluss. Der letzte Tour-Termin der diesjährigen Ausbildungsoffensive Essen findet am 2. Oktober in Holsterhausen statt. In Sachen Berufsorientierung geht es für die Oberstufenschülerinnen und Schüler des Ruhrgebiets im März 2020 weiter. Dann startet die ruhrgebietsweite Ausbildungsoffensive mit Schulbesuchen in den Bereichen Sek I und Sek II.

 

Wertvolle Einblicke für die Berufsorientierung: Azubi-Talkshow zu Gast am Gymnasium Nord-Ost

Was mache ich eigentlich nach dem Abi? Vier Auszubildende, die diese Frage erfolgreich für sich beantwortet haben, gaben am Gymnasium Nord-Ost rund 80 Oberstufenschülern Einblick in ihre Entscheidungsfindung. Zum vierten Talk-Termin der Ausbildungsoffensive Essen berichten die Azubis der Stadtverwaltung Essen, Allbau GmbH, Atlas Copco und eine Studierende der FOM Hochschule für Oekonomie & Management aus ihrem Arbeitsalltag. Seit Anfang September tourt die Ausbildungsoffensive durch Essens weiterführende Schulen und informiert in einer lockeren Talk-Show über Karrierewege und -Perspektiven.

Denn wie es nach der Schule weitergeht, ist eine Frage, die man sich gar nicht früh genug stellen kann. Zumal die Bewerbungsfrist für den begehrten Ausbildungsberuf meist ein ganzes Jahr vor dem eigentlichen Ausbildungsbeginn endet – und damit noch mitten in die Schulzeit fällt. Im Gespräch mit Talk-Moderator Stephan Knipp (Radio Essen) plauderten Marie Hantke, Sophia Böhm, Julia Jelen und Karl Nattkämpfer nicht nur über anstehende Bewerbungsfristen, sondern gaben auch einen konkreten Einblick in die jeweiligen Einstellungsverfahren. Die eigene Bewerbung digital einzureichen sei mittlerweile schon Standard, aber auch die weitere Bewerbungsrunde kann online weitergehen – wie bei der Stadt Essen. „Meine Bewerbung habe ich online eingereicht. Daraufhin wurde ich zu einem Online-Test eingeladen. Im Anschluss folgte dann die Bewerbungsrunde, bei der ich mit fünf weiteren Bewerbern Gruppenaufgaben erledigen musste. Das war schon recht spannend“, erinnert sich Julia Jelen. Mit einem gängigen Vorurteil zum Thema Einstellungstests konnten die Azubis zudem direkt aufräumen: „Die Angst vor ganz fiesen Fragen oder Aufgaben ist unbegründet. Das ist alles schaffbar und ganz human“, versicherten sowohl Marie Hantke von der Allbau GmbH als auch Karl Nattkämper von Atlas Copco. Und auch Sophia Böhm konnte eine Angst nehmen: die vor der ersten Orientierungslosigkeit an der Uni. „Nach dem Einführungstag an der FOM fühlte ich mich schon sehr sicher. Auch darüber hinaus wird man nicht allein gelassen und kann die Studienberater jederzeit ansprechen.“

Im Anschluss an den Talk versorgten sich die Schülerinnen und Schüler an den Infoständen der Unternehmen mit weiteren Informationen und stellten persönliche Rückfragen an die jeweiligen Azubis und Ausbilder. Auch die Arbeitsagentur war mit einer Berufsberaterin vor Ort. Nach dem Besuch am Gymnasium Nord-Ost stehen mit dem 23.9. (Gesamtschule Borbeck) und dem 2.10. (Alfred-Krupp-Schule, Holsterhausen) noch zwei weitere Termine auf dem Tourplan der Ausbildungsoffensive Essen.

Azubi-Talk mit tollem Besuch an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule

Die Ausbildungsoffensive Essen machte am Montag Station an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Schonnebeck. Vor rund 85 Schülern plauderten drei Azubis und ein dual Studierender in lockerer Talk-Show-Manier über das „Leben nach der Schule“ und der damit verbundenen Berufswahl. Kimberly Beste, Moritz Breddemann, Laura Göttlicher und Joris Koehn berichteten als Azubi-Botschafter ihrer Unternehmen aus ihrem realen Ausbildungsalltag. Bei den Schülern kam dies super an. Alle lauschten gebannt ihren Ausführungen. „Für einen Großteil der Schüler ist dieser Talk ein erster Impuls, sich mit dem Thema Berufswahl zu beschäftigen. Das Leben nach der Schulzeit wird für sie so greifbarer“, weiß Mathias Timpert, Beratungslehrer der Sek II an der Gesamtschule. Der Auftritt der Ausbildungsoffensive fand im Rahmen der schulinternen Orientierungswoche rund um das Thema „Was mache ich nach dem Abi?“ statt.

Gleich mehrere Antworten auf diese Frage liefert die Ausbildungsoffensive Essen. Das Berufsorientierungsangebot für weiterführende Schulen tourt bereits zum 11. Mal durch Essen mit dem Ziel, potenziellen Bewerbern einen authentischen Einblick in das Berufsfeld und auch die jeweilige Unternehmenskultur zu geben. Die teilnehmenden Firmen in diesem Jahr sind Atlas Copco, Allbau GmbH, Stadt Essen und die FOM Hochschule für Oekonomie und Management. Das Besondere an der Ausbildungsoffensive: Mittler zwischen Personalabteilung und Karrieresuchenden sind die Azubis der vorgestellten Unternehmen selbst. Die plauderten am Montag ganz frei mit Talk-Moderator Joshua Windelschmidt (Radio Essen) zum Thema Berufseinstieg, Arbeitsatmosphäre, Dresscode und Übernahmechancen nach der Ausbildung. Letztere sind übrigens bei allen teilnehmenden Unternehmen hoch. Auch die Chancen vorab einmal ganz unverbindlich Unternehmensluft zu schnuppern stehen gut: Die Allbau GmbH, Stadt Essen und Atlas Copco bieten individuelle Praktika an und auch bei den Vorlesungen der FOM sind Gasthörer gerne gesehen.

Im Anschluss an den Talk hakten die Schülerinnen und Schüler an den Infotischen der Unternehmen nochmal genauer nach und informierten sich zu weiteren Karrierezweigen. Auch die Agentur für Arbeit war mit einem Infostand vertreten. Nach dem Auftakt vergangene Woche am Leibniz-Gymnasium in Altenessen und dem Besuch an der Gustav-Heinemann-Schule in Schonnebeck gastiert die Tour am 12. September am Städtischen Mädchengymnasium in Borbeck, am 19. September am Gymnasium Nord-Ost und am 23. September an der Gesamtschule in Borbeck. Das Tourfinale findet am 2. Oktober in der Alfred-Krupp-Schule in Holsterhausen statt.

 

Ausbildungsoffensive Essen 2019: Tour-Auftakt mit Schirmherrenbesuch

Von Aufregung keine Spur: Zum Tour-Auftakt der 2019er Ausbildungsoffensive Essen am Leibniz-Gymnasium in Altenessen hätte es für die diesjährigen Ausbildungsbotschafter nicht besser laufen können. Marco Kroll (Bachelor of Laws-Student, Stadt Essen), Miriam Knümann (Immobilienkauffrau im zweiten Lehrjahr, Allbau GmbH), Marvin Scholl (Groß- und Außenhandelskaufmann/Studium Handelsmanagement, Atlas Copco) und Joris Koehn (Studiengang Business Administration, FOM Hochschule für Oekonomie & Management) hatten das Publikum mit ihrer authentischen Art schnell für sich gewonnen. Weiterlesen

Generalprobe erfolgreich gemeistert

Die Generalprobe ist bestanden! Mit dem Ende der Sommerferien steht die 11. Tour der Ausbildungsoffensive Essen in ihren Startlöchern. Doch bevor es mit der Talk-Tournee ab dem 5. September durch sechs weiterführende Schulen in ganz Essen geht, durften die Talkshow-Gäste zur Generalprobe antreten.

Im Ghotel Hotel & Living in Essen übten die Azubis und Studierenden der teilnehmenden Unternehmen die bevorstehende Talk-Situation sowie den Umgang mit dem Mikro und besprachen wesentliche Programmabläufe der bevorstehenden Tour. Denn an dem bewährten Konzept gegen den Fachkräftemangel wird auch in diesem Jahr festgehalten: Nicht der Personaler, sondern die Azubis der teilnehmenden Firmen berichten den jeweiligen Schülerinnen und Schülern in einem lockeren Talk aus ihrem Berufsalltag. Mit dabei sind in diesem Jahr die Stadt Essen, der Industriekonzern Atlas Copco, die Allbau GmbH und die FOM Hochschule für Oekonomie und Management. Für letztere spricht stellvertretend ein Studierender über sein ausbildungsbegleitendes Studium.

Bei der Generalprobe war das Lampenfieber schnell verflogen und die Azubis und Studierenden schlugen sich mehr als souverän. Durch die ungewöhnliche Gesprächssituation führte Radio Essen-Moderator Stephan Knipp. Er wird im Wechsel mit seinem Kollegen Joshua Windelschmidt die Moderation der bevorstehenden Talks übernehmen.

Ihren Auftakt macht die Ausbildungsoffensive Essen am Donnerstag, 5. September, im Leibniz-Gymnasium in Altenessen. Am Montag darauf, 9. September, geht es an die Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Schonnebeck. In Borbeck macht die Ausbildungsoffensive zwei Mal Station: am 12. September am Städtischen Mädchengymnasium und am 23. September an der Gesamtschule Borbeck. Am 19. September kommt die Initiative in das Nordviertel zum Gymnasium Nord-Ost. Das Tour-Finale wird in Holsterhausen am 2. Oktober in der Alfred-Krupp-Schule gefeiert.

Auch in diesem Jahr war die Nachfrage der Essener Schulen an einer Teilnahme hoch. Der Talk-Termin mit dem authentischen Einblick in das spätere Berufsleben ist an vielen Schulen fester Bestandteil des Berufsorientierungsprogrammes.

Essener Unternehmensverband und Agentur für Arbeit sind Schirmherren der Ausbildungsoffensive Essen 2019

Fachkräftemangel mach dich gefasst: Nach den Sommerferien geht die Ausbildungsoffensive Essen in die 11. Runde. Wie in den Vorjahren sind der Essener Unternehmensverband e.V. (EUV) und die Agentur für Arbeit Essen als Schirmherrn der erfolgreichen Tour mit von der Partie.

„Gerne unterstützen wir auch in diesem Jahr die Ausbildungsoffensive Essen ‑ und das aus voller Überzeugung. Denn für Schülerinnen und Schüler ist eine fundierte Berufsorientierung mehr als wichtig. Sie legt die Weichen für die Zukunft und bestimmt, wo die Reise hingeht“, sagt Andrea Demler, Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Essen.

Eine genaue „Reiseziel“-Bestimmung nimmt gerade in Zeiten, in denen immer mehr Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben, an Dringlichkeit zu. „Es lohnt sich immer, in die eigene Berufswahl und Ausbildungssuche zu investieren. Bereits jetzt werden Fachkräfte in vielen Branchen händeringend gesucht und das wird auch zukünftig so sein“, weiß Andrea Demler.

Auch Ulrich Kanders, Hauptgeschäftsführer des Essener Unternehmensverbandes, begrüßt daher das Konzept der vorzeitigen Orientierungshilfe: „Nach der Schule ist vor der Ausbildung. Spätestens zum Abschluss sollte jeder Jugendliche wissen, wo er beruflich hinmöchte. Hier setzt die Ausbildungsoffensive gezielt an und leistet wichtige Orientierungsarbeit.“

Die Roadshow durch weiterführende Schulen folgt auch in diesem Jahr ihrem bewährten Konzept: Nicht der Personaler, sondern die Azubis der teilnehmenden Firmen berichten den jeweiligen Schülerinnen und Schülern in einem lockeren Talk aus ihrem Berufsalltag. Zur Talk-Tournee in diesem Jahr tritt die Stadt Essen, der Industriekonzern Atlas Copco, die Allbau GmbH und die FOM Hochschule für Oekonomie und Management an. Für letztere berichtet stellvertretend ein Studierender über sein ausbildungsbegleitendes Studium.

Bei allen Terminen werden auch Berufsberater der Arbeitsagentur mit einem Infostand vor Ort sein. Diese liefern direkte Informationen zum gewünschten Ausbildungsberuf sowie mögliche Alternativen.

Ausbildungsoffensive 2018 erreicht mehr als 500 Schüler

Die Ausbildungsoffensive Essen 2018 schreibt auch im zehnten Jahr ihre Erfolgsgeschichte fort. Die teilnehmenden Unternehmen Atlas CopcoStadt EssenAllbau GmbH und FOM Hochschule für Oekonomie & Management haben mit ihren sechs Besuchen in weiterführenden Schulen mehr als 500 Schüler und damit potenzielle Bewerber für Ausbildungsplätze und künftige Abiturienten für duale Studiengänge erreicht.

Das bewährte Konzept trug abermals erfolgreich Früchte. Die Azubis und Studierenden präsentierten sich als Botschafter der Firmen. In der 45-minütigen Talkrunde mit den Moderatoren Sylvia Czapiewski und Stephan Knipp redeten sie frei von der Leber weg und nahmen dabei auch kein Blatt vor den Mund. Auf Augenhöhe berichteten sie im Gespräch über ihre ersten Schritte ins Berufsleben und gewährten Einblicke aus ihrem Ausbildungs- oder Studienalltag.

Nach der Gesprächsrunde schlug die Stunde der Schüler. Die Gesamtschüler und Gymnasiasten aus der Oberstufe konnten an den Infoständen der Teilnehmer weitere Fragen loswerden und mit Personalleitern erste berufliche Kontakte knüpfen. Die FOM präsentierte hingegen ihr breitgefächertes Studienangebot. Wie in den Jahren zuvor übernahmen der Essener Unternehmensverband und die Agentur für Arbeit Essen auch im Jubiläumsjahr erneut die gemeinsame Schirmherrschaft.

Das Mariengymnasium in Werden verzeichnete den Besucherrekord der diesjährigen Tour. Mehr als 110 Schülerinnen und Schüler verfolgten die Azubi-Talkshow in der ausverkauften Mensa. „Wir sind sehr zufrieden“, freut sich Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive. „Die Azubis haben erstklassige Auftritte gezeigt. Keine Spur von Nervosität. Auch die künftigen Abiturienten waren interessiert, hörten aufmerksam zu und stellten neugierig Fragen.“

Vor den Sommerferien standen alle Termine und die Teilnahmen der Schulen verbindlich fest. Die Teilnehmerplätze waren bei den Essener Schulen wieder heiß begehrt. „Wir mussten leider im Vorfeld der Tour einigen Schulen eine Absage erteilen“, bedauert Carsten Liebfried. 2019 wird es erneut eine Ausbildungsoffensive Essen geben. Die ersten Anfragen von weiterführenden Schulen für eine Teilnahme an der Tour im kommenden Jahr sind schon beim Projektbüro eingegangen.

Erfolgreiches Tour-Finale an der Alfred-Krupp-Schule in Holsterhausen

Mit dem erfolgreichen Besuch der Alfred-Krupp-Schule ist die Ausbildungsoffensive Essen 2018 beendet. Noch einmal präsentierten sich die Azubis der teilnehmenden Unternehmen Stadt Essen, Atlas Copco, Allbau GmbH und FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Hochform. In der Aula gewährten sie vor rund 70 Schülern aus der Oberstufe offene und ehrliche Einblicke aus ihrem Ausbildungs- und Studienalltag.

Ganz bewusst stehen bei der Ausbildungsoffensive die Auszubildenden im Mittelpunkt. Ausbilder und Personalleiter rücken bei der Veranstaltung ins zweite Glied. Dadurch entsteht für die Unternehmen eine persönliche Kommunikation auf Augenhöhe mit den Schülern. Alissa Lenfers (Bachelor-of-Laws, Stadt Essen), Marko Zehak (Kaufmann für Büromanagement, Atlas Copco) und Simon Kottlowski (Immobilienkaufmann, Allbau GmbH) hatten während ihres Auftritts eine klare Botschaft zu verkünden: Alle würden jederzeit wieder eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber beginnen. Auch Patricia Fehl (Studiengang: Business Administration) musste nicht lange überlegen: „Ich mag das duale Studium an der FOM.“

In der Talkrunde mit Moderatorin Sylvia Czapiewski fand das Quartett auf der Bühne offene Worte. Es ging unter anderem um die Bewerbungsphase, den ersten Arbeitstag, den beruflichen Alltag, das Verhältnis zu den Arbeitskollegen und Ausbildern sowie um die nötigen Qualifikationen für den Beruf. Patricia Fehl berichtete ausführlich und informativ über ihr duales Studium, der Kontakt zu Dozenten und über die vielen Perspektiven, die die private Hochschule einem Studierenden bieten. Nach dem rund 45-minütigen Talk schlug die Stunde der künftigen Abiturienten. Sie konnten ihre neugierigen Fragen an die Azubis loswerden. Und die Schüler ließen sich nicht lange bitten. „Wann enden die Bewerbungsfristen?“, wollte jemand aus dem Plenum wissen. „Wir haben bei Atlas Copco keine speziellen Fristen“, antwortete Marko Zehak. „Ende Oktober“, lautete dagegen die Antwort vonseiten der Stadt Essen und der Allbau GmbH. Die FOM empfahl, die Anmeldung bis circa sechs Wochen vor dem Studienstart einzureichen. Eine Schülerin fragte nach den Inhalten des Einstellungstests. Ein anderer hoffte, etwas über die Ausbildungsvergütung bei den Unternehmen bzw. Studiengebühren an der FOM zu erfahren. Und jedes Mal gaben die Vier auf der Bühne bereitwillig Auskunft.

Anschließend hatte Sylvia Czapiewski noch einen wichtigen Rat für die Schüler: „Wenn ihr noch mehr wissen möchtet, geht an die Infostände der Unternehmen.“ Und sie hörten auf die Moderatorin. Alissa Lenfers, Marko Zehak, Simon Kottlowski und Patricia Fehl hatten offensichtlich mächtig Eindruck hinterlassen und waren gefragte Ansprechpartner.

Der Besuch der Ausbildungsoffensive Essen an der Alfred-Krupp-Schule in Holsterhausen war der sechste und letzte Schultermin der diesjährigen Tour. Zuvor gastierten die teilnehmenden Unternehmen Allbau GmbH, Stadt Essen, Atlas Copco und die FOM an folgenden Schulen: Gesamtschule Borbeck, Gustav-Heinemann-Gesamtschule, Leibniz-Gymnasium, Gymnasium Nord-Ost und Mariengymnasium. Der Essener Unternehmensverband und die Essener Agentur für Arbeit waren Schirmherrn. Die Azubi-Talkshow feierte in diesem Jahr ihre zehnte Auflage und wird 2019 fortgesetzt.

Azubi-Talkshow war zu Gast am Mariengymnasium in Werden

Die diesjährige Tour der Ausbildungsoffensive Essen biegt mit großen Schritten auf die Zielgerade ein. Am Mariengymnasium in Werden absolvierte die Roadshow ihren fünften von sechs Schulterminen. Einmal mehr überzeugten die Azubis im Gespräch mit Moderatorin Sylvia Czapiewski. Lara Schwatlo (Stadt Essen), Petra Schauten (Atlas Copco), Carolin Kirschfink (FOM) und Dennis Graß (Allbau GmbH) sprachen offen und ehrlich über ihre Ausbildung bzw. über ihr duales Studium.

Mehr als 110 Schüler aus der Oberstufe verfolgten die informative Talkrunde. Die Allbau GmbH, Atlas Copco und die Stadt Essen sind auf der Suche nach neuen Auszubildenden für das kommende Lehrjahr. Währenddessen wollte die FOM die künftigen Abiturienten für ein duales Studium begeistern. Der Fachkräftemangel ist auch bei der Ausbildungsoffensive Essen in aller Munde. In den rund 45 Minuten erhielten die Schüler viele nützliche Ratschläge und Informationen. Einige wichtige Tipps von den Azubis zu Bewerbungen: Bei den eingereichten Unterlagen sollte man Rechtschreibfehler vermeiden. Vorsichtshalber solle ein Freund, eine Freundin oder die Eltern das Anschreiben und den Lebenslauf noch einmal gegenlesen. Auch Selfies oder Schnappschüsse aus dem Urlaub als Bewerbungsfotos sind ein Tabu. „Macht die Bilder bei einem professionellen Fotografen“, so das Quartett, das mitunter private Einblicke aus ihrem Berufsalltag gewährte.

Typische Azubi-Klischees wie Kaffee kochen oder das Kopieren von Unterlagen sind weder bei der Allbau GmbH noch bei der Stadt Essen oder bei Atlas Copco zu finden. Ganz im Gegenteil:  Die Unternehmen kümmern sie sich vom ersten Tag an fürsorglich um ihre Fachkräfte von morgen. Lara Schwatlo (Bachelor-of-Laws, Stadt Essen), Dennis Graß (Immobilienkaufmann, Allbau GmbH) und Petra Schauten (Kauffrau für Büromanagement, Atlas Copco) fühlen sich durchweg „als vollwertige Mitarbeiter“. „Bei Problemen haben die erfahrenen Kollegen immer ein offenes Ohr“, sagte Dennis Graß. Lara Schwatlo, und Petra Schauten nickten zustimmend für ihren Arbeitgeber. Auch Carolin Kirschfink (Studiengang: Business Administration) stimmte der Aussage hinsichtlich ihres dualen Studiums an der FOM zu. „Die Dozenten kommen alle aus der Praxis, sind immer erreichbar und nehmen sich ausgiebig Zeit bei Nachfragen“, sagte sie. Ihrer Meinung nach biete das Studium an der FOM noch weitere Vorteile gegenüber einer staatlichen Hochschule: kleinere Seminargruppen, kein Numerus clausus, spezielle Fördermöglichkeiten und attraktive Studienaufenthalte im Ausland.

Im zweiten Teil der Veranstaltung nutzten die Schüler noch die Möglichkeit für persönliche Gespräche an den Infotischen der Unternehmen und bei der Agentur für Arbeit, die neben dem Essener Unternehmensverband auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft für die Ausbildungsoffensive Essen übernommen hat. Die Azubi-Talkshow tourt im zehnten Jahr hintereinander durch weiterführende Schulen. Von Anfang September bis Anfang Oktober finden insgesamt sechs Schulbesuche statt. Der Tour-Abschluss ist am Dienstag, 2. Oktober, an der Alfred-Krupp-Schule in Holsterhausen

Die Schirmherren besuchen die Tour am Gymnasium Nord-Ost in Altenessen

Zwei besondere Gäste machten beim Besuch der Azubi-Talkshow am Gymnasium Nord-Ost in Altenessen eindringlich und emotional Werbung für eine Ausbildung. Dr. Sascha Schacht vom Essener Unternehmensverband (EUV) und Andrea Demler, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Essen, appellierten an die Schüler, sich zu informieren und zu bewerben. Der EUV und die Agentur für Arbeit sind auch in diesem Jahr die Schirmherren der Ausbildungsoffensive.

„Sie sind die Generation, auf die die Wirtschaft wartet“, sagte Dr. Sascha Schacht vor mehr als 100 künftigen Abiturienten im ausverkauften PZ der Schule. „Die Berufswelt steht Ihnen offen, nutzen Sie die Chance.“ Und Andrea Demler ergänzte: „Die Essener Unternehmen suchen Auszubildende. Der Fachkräftemangel ist ein großes Problem. Und eine Ausbildung ist der Weg in eine erfolgreiche Zukunft.“ Beide Schirmherren verfolgten im Anschluss aufmerksam die Veranstaltung. Denn bei der Ausbildungsoffensive gehört die Bühne den Azubis und Studierenden.

Michelle Müller (Atlas Copco, Groß- und Außenhandelskauffrau), Sonja Marwede (Stadt Essen, Studium: Bachelor-of-Laws), Daniel Richter (Allbau GmbH, Immobilienkaufmann) und Phillip Heupel (FOM Hochschule für Oekonomie & Management, Studiengang: Business Administration) stellten im rund 45-minütigen Gespräch mit Moderator Stephan Knipp ihre Ausbildungsberufe und duale Bachelor- und Master-Studiengänge vor. Keiner von ihnen war um eine ehrliche Antwort verlegen. Die Schüler erhielten zahlreiche Informationen aus dem Innenleben der Unternehmen.

Beim Allbau können die Azubis für mehrere Wochen bei befreundeten Wohnungsanbietern deutschlandweit hospitieren. Und in Kettwig kümmern sie sich zum Beispiel beinahe selbstständig um einen eigenen Wohnungsbestand. Sonja Marwede verriet, dass die Stadt Essen für den eigenen Bedarf ausbildet. Bei einem erfolgreich abgeschlossenen Studium hat sie beste Chancen auf eine Karriere in der Verwaltung. „Da ist für jeden etwas dabei“, antwortete Phillip Heupel auf die Frage nach den Studiengängen an der FOM. Wichtige Info für die Schüler: Ein Numerus clausus wird nicht verlangt. Michelle Müller lobte hingegen das sehr gute Arbeitsklima und die familiäre Atmosphäre bei Atlas Copco. Der Industriekonzern besetzt viele der ausgeschriebenen Stellen mit Nachwuchs aus den eigenen Reihen.

Der Funke sprang auf die Schüler über. Denn anschließend suchten sie auf einer Mini-Börse das persönliche Gespräch mit Ausbildern und Personalleitern an den Infotischen der Unternehmen. Schnell bildeten sich Menschentrauben. Auch der Infostand der Agentur für Arbeit fand regen Zulauf. Die Schüler der Oberstufe deckten sich aber nicht nur mit Infomaterialien ein. „Es gab auch Gespräche abseits der Bühne, weil viele Schüler sich oftmals nicht trauen, im Plenum Fragen zu stellen“, erklärt Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive.