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Die Schirmherren besuchen die Tour am Gymnasium Nord-Ost in Altenessen

Zwei besondere Gäste machten beim Besuch der Azubi-Talkshow am Gymnasium Nord-Ost in Altenessen eindringlich und emotional Werbung für eine Ausbildung. Dr. Sascha Schacht vom Essener Unternehmensverband (EUV) und Andrea Demler, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Essen, appellierten an die Schüler, sich zu informieren und zu bewerben. Der EUV und die Agentur für Arbeit sind auch in diesem Jahr die Schirmherren der Ausbildungsoffensive.

„Sie sind die Generation, auf die die Wirtschaft wartet“, sagte Dr. Sascha Schacht vor mehr als 100 künftigen Abiturienten im ausverkauften PZ der Schule. „Die Berufswelt steht Ihnen offen, nutzen Sie die Chance.“ Und Andrea Demler ergänzte: „Die Essener Unternehmen suchen Auszubildende. Der Fachkräftemangel ist ein großes Problem. Und eine Ausbildung ist der Weg in eine erfolgreiche Zukunft.“ Beide Schirmherren verfolgten im Anschluss aufmerksam die Veranstaltung. Denn bei der Ausbildungsoffensive gehört die Bühne den Azubis und Studierenden.

Michelle Müller (Atlas Copco, Groß- und Außenhandelskauffrau), Sonja Marwede (Stadt Essen, Studium: Bachelor-of-Laws), Daniel Richter (Allbau GmbH, Immobilienkaufmann) und Phillip Heupel (FOM Hochschule für Oekonomie & Management, Studiengang: Business Administration) stellten im rund 45-minütigen Gespräch mit Moderator Stephan Knipp ihre Ausbildungsberufe und duale Bachelor- und Master-Studiengänge vor. Keiner von ihnen war um eine ehrliche Antwort verlegen. Die Schüler erhielten zahlreiche Informationen aus dem Innenleben der Unternehmen.

Beim Allbau können die Azubis für mehrere Wochen bei befreundeten Wohnungsanbietern deutschlandweit hospitieren. Und in Kettwig kümmern sie sich zum Beispiel beinahe selbstständig um einen eigenen Wohnungsbestand. Sonja Marwede verriet, dass die Stadt Essen für den eigenen Bedarf ausbildet. Bei einem erfolgreich abgeschlossenen Studium hat sie beste Chancen auf eine Karriere in der Verwaltung. „Da ist für jeden etwas dabei“, antwortete Phillip Heupel auf die Frage nach den Studiengängen an der FOM. Wichtige Info für die Schüler: Ein Numerus clausus wird nicht verlangt. Michelle Müller lobte hingegen das sehr gute Arbeitsklima und die familiäre Atmosphäre bei Atlas Copco. Der Industriekonzern besetzt viele der ausgeschriebenen Stellen mit Nachwuchs aus den eigenen Reihen.

Der Funke sprang auf die Schüler über. Denn anschließend suchten sie auf einer Mini-Börse das persönliche Gespräch mit Ausbildern und Personalleitern an den Infotischen der Unternehmen. Schnell bildeten sich Menschentrauben. Auch der Infostand der Agentur für Arbeit fand regen Zulauf. Die Schüler der Oberstufe deckten sich aber nicht nur mit Infomaterialien ein. „Es gab auch Gespräche abseits der Bühne, weil viele Schüler sich oftmals nicht trauen, im Plenum Fragen zu stellen“, erklärt Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive.

Azubis plaudern am Leibniz-Gymnasium aus dem Nähkästchen

Die Ausbildungsoffensive Essen nimmt allmählich Fahrt auf. Das Leibniz-Gymnasium in Altenessen war bereits der dritte Halt auf der aktuellen Tour. In der Aula redeten die Azubis der teilnehmenden Unternehmen vor mehr als 100 Schülern aus der Oberstufe unverblümt über ihre berufliche Ausbildung und über ihr Studium.

Die Stadt Essen, Allbau GmbH und Atlas Copco suchen zurzeit nach neuen Auszubildenden für das Lehrjahr 2019. Dagegen wollte die FOM die künftigen Abiturienten für ein berufsbegleitendes Studium begeistern. Moderator Stephan Knipp führte auf der Bühne durch die Talkrunde. Es gab eine Menge Redebedarf und die Azubis hielten mit ihren Erfahrungen, Tipps und Ratschlägen nicht hinterm Berg.

Welche Unterlagen muss eine Bewerbung beinhalten? Wie verläuft ein Vorstellungsgespräch? Wie ist das Verhältnis zu den Ausbildern oder Dozenten? Wie sind die berufliche Perspektiven nach der Ausbildung bzw. dem Studium? Justus Vetter (Bachelor-of-Laws-Student, Stadt Essen), Sabrina Fröbel (Studiengang Business Administration, FOM), Marko Zehak (Kaufmann für Büromanagement, Atlas Copco) und Kira Boninsegna (Immobilienkauffrau, Allbau GmbH) beantworteten diese und weitere Fragen. Das Themenspektrum von Stephan Knipps Fragenkatalog reichte von A wie Alltag bis Z wie Zeitmanagement. Die Azubis punkteten bei den Schülern mit Sympathie und Kompetenz.

„Das Erfolgsrezept der Ausbildungsoffensive ist die Kommunikation auf Augenhöhe“, sagte Projektleiter Carsten Liebfried. Und diese Augenhöhe funktioniert außerdem in einem persönlichen Gespräch. Deshalb suchten viele der Schüler nach dem Azubi-Talk auf der Bühne den Weg an die Infotische der Teilnehmer. Dort warteten bereits die zuständigen Ausbilder und Personalleiter. Schließlich haben die Stadt Essen, Allbau GmbH, Atlas Copco und die FOM noch weitaus mehr zu bieten, als in der Talkshow vorgestellt werden konnte. Eine allgemeine Berufsberatung fand zusätzlich am Infostand der Agentur für Arbeit Essen statt. „Wir sind glücklich darüber, dass sich die Essener Agentur für Arbeit und der Essener Unternehmensverband sich auch in diesem Jahr wieder als Schirmherren engagieren“, so Carsten Liebfried.

Die Ausbildungsoffensive tourt im zehnten Jahr hintereinander durch weiterführende Schulen in der Stadt. Von Anfang September bis Anfang Oktober finden insgesamt sechs Schulbesuche statt. An der Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Schonnebeck feierte die Azubi-Talkshow ihre Premiere. Danach folgte ein Besuch an der Gesamtschule Borbeck. Das Konzept ist seit dem Beginn unverändert. In diesem Jahr sind die Azubis der Stadt Essen, Allbau GmbH, Atlas Copco und FOM die Hauptdarsteller und sollen die künftigen Abiturienten für eine Ausbildung oder für ein duales Studium begeistern.

Azubi-Talkshow überzeugt an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Schonnebeck

Was mache ich nach dem Abitur? Studium oder Ausbildung? Diese Fragen stellen sich momentan viele Schüler aus der Jahrgangsstufe Q2 der Gustav-Heinemann-Gesamtschule. Die Ausbildungsoffensive Essen stattete deshalb mit den Azubis der Allbau GmbH, Stadt Essen, Atlas Copco und FOM Hochschule für Oekonomie & Management der Gesamtschule in Schonnebeck ein Besuch ab. Das Quartett zeigte sich in Plauderlaune und warb für eine Ausbildung beziehungsweise für ein duales Studium.

Moderator Stephan Knipp fragte immer wieder gezielt nach. „Wie habt ihr euch beworben?“, „Wie verlief das Vorstellungsgespräch?“, „Wie sieht euer Alltag aus?“ und „Wie ist euer Verhältnis zu den Ausbildern und Dozenten?“ waren nur eine Auswahl der gestellten Fragen.  Und Janine Baumgart (Stadt Essen), Verena Vospohl (Allbau GmbH), Karl Nattkämper (Atlas Copco) und Zeynep Gündogdu (FOM) antworteten charmant, authentisch und kompetent. Karl Nattkämper hatte einen wichtigen Tipp für die künftigen Abiturienten parat. „Seid ehrlich beim Vorstellungsgespräch, bleibt locker und verstellt euch nicht“, sagte der künftige Mechatroniker bei Atlas Copco. Bevor sie eine erfolgreiche Bewerbung zur Immobilienkauffrau an Essens größten Wohnungsanbieter schickte, informierte sich Verena Vospohl ausführlich über dessen breitgefächertes Angebot.  „Ich habe auf der Internetseite recherchiert und den Allbau-Azubi-Tag besucht.“ Geläufige Vorurteile einer Ausbildung wie Kaffee kochen und Akten sortieren sind bei allen teilnehmenden Unternehmen der Ausbildungsoffensive grundsätzlich tabu. Janine Baumgart fühlte sich zum Beispiel bei der Stadt Essen „vom ersten Tag an wie ein vollwertiger Mitarbeiter“. „Jeder Tag ist anders. Es wird nie langweilig“, sagte die Bachelor-of-Laws-Studentin. Wie man das duale Studium an der FOM mit Bravour bewältigen kann, zeigte Zeynep Gündogdu. Zurzeit studiert sie den Studiengang Business Administration, besucht die Berufsschule und absolviert noch eine Ausbildung bei der privaten Hochschule. Kein Student wird alleine im Regen stehen gelassen. „Die Berufsberatung und die Dozenten helfen jederzeit bei Problemen“, sagte sie.

Auch das Thema „Praktika“ kam bei der Azubi-Talkshow zur Sprache. Die Allbau GmbH, Stadt Essen und Atlas Copco bieten diese Möglichkeit der beruflichen Orientierung an. Bei der FOM kann man Vorlesungen gerne probehalber besuchen. Im Anschluss suchten die Gesamtschüler noch das persönliche Gespräch mit den Azubis sowie den anwesenden Ausbildungsleitern und Studienberatern.

Die Ausbildungsoffensive tourt im zehnten Jahr hintereinander durch weiterführende Schulen in Essen. Das erfolgreiche Konzept ist seitdem unverändert. Angesichts des Fachkräftemangels sind alle teilnehmenden Unternehmen auf der Suche nach beruflichem Nachwuchs. Die Azubis sind die Hauptdarsteller und sollen die Schüler für eine Ausbildung oder für ein duales Studium begeistern. Die Agentur für Arbeit Essen und der Essener Unternehmensverband haben auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft übernommen.

Ein Tour-Auftakt nach Maß an der Gesamtschule Borbeck

Die Ausbildungsoffensive Essen ist wieder auf Tour durch weiterführende Schulen. In diesem Jahr feiert die Azubi-Talkshow ihre zehnte Auflage. Zum Auftakt des runden Jubiläums ging es für die Azubis der teilnehmenden Unternehmen Stadt Essen, Atlas Copco, Allbau GmbH und FOM Hochschule für Oekonomie & Management an die Gesamtschule Borbeck. Auf der Bühne standen die vier Azubis der Moderatorin Sylvia Czapiewski ausführlich Rede und Antwort.

Mehr als 90 Schüler aus der Oberstufe verfolgten den Auftakt. Die Azubis zeigten während des 45-minütigen Gesprächs keine Spur von Lampenfieber. Sympathisch, offen und ehrlich lieferten sie detaillierte Einblicke aus ihrem Ausbildungsalltag, schilderten die täglichen Abläufe und gaben viele hilfreiche Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung bei ihrem Arbeitgeber.

Katerina Babonis absolviert bei der Stadt Essen zurzeit ein Bachelor-of-Laws-Studium, das in nahezu gleichen Anteilen aus Theorie und Praxis besteht. Während ihres Studiums durchläuft sie verschiedene Stationen in der städtischen Verwaltung. Doch das ist längst nicht alles. „Die Stadt bietet mehr als 30 verschiedene Ausbildungsberufe an“, sagte sie. Auf die junge Frau warten beste Zukunftsaussichten. „Die Stadt bildet für den eigenen Bedarf aus. Die Chance auf eine Übernahme nach einem erfolgreichen Studium stehen sehr gut.“ Philip Aalken (Studiengang: Business Administration) von der FOM stellte hingegen das duale Studium an der privaten Hochschule vor: „Stressig wird es höchstens in der Klausurenphase.“ Ansonsten fand er nur lobende Worte über die FOM. „Die Dozenten kommen aus der Praxis und haben immer ein offenes Ohr für die Studenten“, sagte Aalken. Ein Vorteil seines Karrierewegs: Nach den bestandenen Prüfungen hat er sowohl ein Studium als auch eine abgeschlossene Berufsausbildung in der Tasche. Lucas Jüttemeier (Groß- und Außenhandelskaufmann, Atlas Copco) und Alina Brandtner (Immobilienkauffrau, Allbau GmbH) konzentrieren sich voll auf ihre Ausbildung. Beide rührten kräftig die Werbetrommel für die exzellenten Möglichkeiten bei ihrem Arbeitgeber. „Die Azubis dürfen für mehrere Wochen zum Auslandsaufenthalt nach England“, sagte Jüttemeier. Die Nachwuchskräfte arbeiten in dieser Zeit bei Atlas Copco UK in der Nähe von London. Der schwedische Industriekonzern pflegt untereinander eine angenehme Art der Kommunikation. Man duzt sich, erklärte der künftige Groß- und Außenhandelskaufmann. Das sei unter Mitarbeitern so üblich. Bei der Allbau GmbH übertragen die Ausbilder ihrem Nachwuchs sehr viel Verantwortung. „Unser ‚Projekt Kettwig‘ ist sicherlich eines der Highlights in der Ausbildung“, sagte Alina Brandtner. Die Azubis betreuen einen Wohnungsbestand – und zwar größtenteils eigenständig. Außerdem können sie an einem Austauschprogramm teilnehmen. Bei befreundeten Immobilienunternehmen in Deutschland dürfen sie für mehrere Wochen hospitieren.

Nach dem Azubi-Talk ging die Veranstaltung in die zweite Runde. An den Infotischen der Teilnehmer knüpften die angehenden Abiturienten schon erste Kontakte, deckten sich mit Broschüren und Flyern ein oder informierten sich am Infostand der Agentur für Arbeit Essen über ihre beruflichen Perspektiven.  Die Agentur für Arbeit Essen und der Essener Unternehmensverband haben auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft der Ausbildungsoffensive übernommen.

Perfektes Tour-Finale an der Gesamtschule Borbeck

Mit dem erfolgreichen Besuch der Gesamtschule Borbeck ist die Ausbildungsoffensive Essen 2017 beendet. Noch einmal präsentierten sich die Azubis der teilnehmenden Unternehmen Stadt Essen, Atlas Copco, Allbau GmbH und FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Hochform. In der Mensa gewährten sie vor rund 100 Gesamtschülern aus der Oberstufe offene und ehrliche Einblicke aus ihrem Arbeits- und Ausbildungsalltag.

Lukas Paulun (Atlas Copco), Verena Vospohl (Allbau GmbH) und Thomas Geers (Stadt Essen) hatten eine klare Botschaft zu verkünden: Alle würden jederzeit wieder eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber beginnen. Dafür lieferten sie in der rund 45-minütigen Talkrunde mit Moderatorin Sylvia Czapiewski zahlreiche Argumente. „Es ist sehr familiär bei Atlas Copco. Wir duzen uns alle“, sagte Lukas Paulun über den persönlichen Umgang beim schwedischen Industriekonzern unter anderem mit einem Standort in Essen. „Es wird vor allem darauf geachtet, dass man menschlich zu uns passt“, verriet er. Man müsse kommunikativ und teamfähig sein. Diese beiden Fähigkeiten konnte Thomas Geers für die Stadt Essen ebenfalls nur bestätigen. „Bei der Stadt hat man beste Karriereaussichten“, sagte der Bachelor-of-Laws-Student. Sein Arbeitgeber bildet für den eigenen Bedarf aus. Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Prüfung stehen ihm bei der Stadt Essen alle beruflichen Türen offen. Verena Vospohl hat sich ganz bewusst für eine Ausbildung entschlossen. Die künftige Immobilienkauffrau bei der Allbau GmbH lobte die angenehme Zusammenarbeit mit anderen Azubis und den Ausbildern: „Wir können immer Nachfragen stellen. Sie nehmen sich immer Zeit für uns.“ Außerdem betreuen die Nachwuchskräfte im Stadtteil Kettwig weitgehend selbstständig ein eigenes praxisnahes Wohnprojekt.

Während die drei Azubis über die Vor- und Nachteile ihrer Ausbildung redeten, berichtete Carolin Kirschfink von ihrem Alltag an der FOM. Zurzeit absolviert sie eine duale Ausbildung mit dem Studiengang Business Administration. Ein Studium an einer staatlichen Hochschule mit überfüllten Hörsälen käme für sie nicht in Frage. „Ich mag die familiäre und persönliche Atmosphäre in kleinen Arbeitsgruppen.“ Die junge Frau machte intensiv Werbung für ein Hochschulstudium mit betrieblicher Ausbildung. „Danach habe ich zwei Abschlüsse auf einmal in der Tasche. Das wird von den Unternehmen gerne gesehen“, sagte sie. Moderatorin Sylvia Czapiewski hatte sich im Vorfeld einen Fragenkatalog zurechtgelegt. Die Talkrunde deckte aber nur einen Bruchteil ab. Im Anschluss schlug die Stunde der Schüler, die sich zum Beispiel nach der Ausbildungsvergütung und nach den Wochenarbeitsstunden erkundigten. Ohne zu zögern, gaben die Azubis bereitwillig Auskunft.

Die Schüler nutzten anschließend die Gelegenheit, um mit den anwesenden Ausbildern und mit den Azubis von der Bühne an den Infoständen persönlich ins Gespräch zu kommen. Auch die Essener Agentur für Arbeit als Schirmherr der Ausbildungsoffensive war vertreten. An den Infoständen bildeten sich Menschentrauben. Die künftigen Abiturienten informierten sich über das breite Ausbildungs- und Studienangebot der Teilnehmer.

Der Besuch der Ausbildungsoffensive an der Gesamtschule Borbeck war der sechste Schultermin der diesjährigen Tour. Zuvor gastierten die drei Unternehmen und die FOM an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule, am Leibniz-Gymnasium, am Gymnasium Nord-Ost, an der Alfred-Krupp-Schule sowie an der Erich-Kästner-Gesamtschule.

Großes Interesse am Alfred-Krupp-Gymnasium in Holsterhausen

Die Ausbildungsoffensive ist in ihre dritte Tour-Woche gestartet. Nächste Station der Roadshow war die Alfred-Krupp-Schule an der Margaretenstraße in Holsterhausen. Mehr als 90 Schüler aus der Oberstufe verfolgten in der Aula zunächst die informative Talkrunde, um im Anschluss an den Infotischen der Unternehmen Atlas Copco, Stadt Essen, Allbau GmbH und FOM Hochschule für Oekonomie & Management erste berufliche Kontakte zu Ausbildern und Personalchefs zu knüpfen.

Einmal mehr überzeugten die Azubis im Gespräch mit Moderatorin Sylvia Czapiewski. Victoria Hanke (Stadt Essen), Luca Rafalski (Atlas Copco), Armin Rosmus (Allbau GmbH) und Steven Schmidt (FOM Hochschule für Oekonomie & Management) zeigten sich gegenüber den künftigen Abiturienten äußerst auskunftsfreudig und sympathisch. „Vielleicht findet ihr hier heute euren künftigen Arbeitgeber“, sagte Czapiewski an die Schüler gerichtet. Die drei Unternehmen suchen neue Lehrlinge für das kommende Ausbildungsjahr. Währenddessen präsentierte die FOM die gesamte Bandbreite ihrer dualen Studiengänge und Hochschulabschlüsse.

Auf der Bühne ging es um Themen wie die richtige Kleiderwahl und die vernünftige Vorbereitung für ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch, die Vor- und Nachteile in der Ausbildung oder den Unterrichtsstoff in der Berufsschule. Die Azubis redeten frei von der Leber weg. „Beim Allbau gibt’s sehr viele Highlights. Es wird nie langweilig“, sagte Armin Rosmus. Die Azubis von Essens größtem Wohnungsbieter können sogar an einem Austauschprogramm teilnehmen. Bei befreundeten Immobilienunternehmen in Deutschland dürfen sie dort für mehrere Wochen hospitieren. Luca Rafalski fühlte sich von Beginn an wohl bei Atlas Copco. „Es ist eine sehr persönliche und familiäre Atmosphäre“, gab er offen zu. Zudem erfuhren die Schüler, dass der Industriekonzern seinen Azubis schon früh viel Verantwortung überträgt. Nach der Ausbildung hat er hervorragende Chancen, seine berufliche Karriere bei Atlas Copco fortzusetzen. Neben dem Industriekonzern bildet auch die Stadt Essen für den eigenen Bedarf aus. Victoria Hanke lobte im Talk das angenehme Verhältnis zu den Ausbildern in den jeweiligen Fachbereichen und verwies unter anderem auf die mehr als 30 unterschiedlichen Ausbildungsberufe. Sie konnte die Sorgen vieler Schüler nehmen: „Man muss nicht auf Anhieb alles beherrschen. Viele der Fähigkeiten erlernt man im Laufe der Ausbildung.“ Unterdessen lobte Steven Schmidt die Vorzüge der FOM im Vergleich zu einer staatlichen Hochschule. „Dort ist man als Student nur eine Matrikelnummer“, sagte er. Bei der FOM gehe es hingegen viel familiärer und persönlicher zu. „Die Dozenten und die Studienberatung stehen bei Problemen immer mit Rat und Tat zur Seite.“

Nach dem Talk stellten einige Schüler neugierig ihre Fragen aus dem Plenum. Andere suchten an den Infotischen das persönliche Gespräch unter vier Augen. Als Schirmherr der Tour präsentierte sich die Essener Agentur für Arbeit ebenfalls mit einem Infostand. „Die Azubis haben einen sehr interessanten Einblick in ihren Berufsalltag gezeigt“, sagte Thomas Jandrich, Studien und Berufswahlkoordinator des Gymnasiums. Die Ausbildungsoffensive erlebt in diesem Jahr ihre neunte Auflage. Teilnehmende Unternehmen touren mit der Roadshow durch weiterführende Schulen. Die Azubis sind die Hauptdarsteller und machen Werbung für eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber.

Azubis in Top-Form: Überstunden in der Talkrunde am Gymnasium Nord-Ost

Die Roadshow besuchte das Gymnasium Nord-Ost an der Katzenbruchstraße in Altenessen. Bei der Ausbildungsoffensive Essen gehört den Azubis die große Bühne. Die Nachwuchskräfte der Stadt Essen, Allbau GmbH, Atlas Copco und der FOM Oekonomie & Management zeigten sich vor rund 90 Schülern aus der Oberstufe in Plauderlaune. Anstatt der geplanten 45 Minuten dauerte die Talkrunde beinahe eine ganze Stunde.

Sympathisch und authentisch redeten Lucas Jüttemeier (Atlas Copco), Tobias Henke (Stadt Essen), Jana Giesbers (Allbau GmbH) und Gina Koischwitz (FOM) mit Moderatorin Sylvia Czapiewski über ihr tägliches Berufs- und Studienleben. Die Bewerbungsphase, die richtige Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch sowie Erfahrungen beim Einstellungstest kamen zur Sprache.

„Ich wusste nicht, was ich nach meinem Abitur machen sollte“, gab Jana Giesbers ehrlich zu und sprach damit vielen der anwesenden Schüler vermutlich aus der Seele. Letztlich entschied sie sich ganz bewusst gegen ein Architektur-Studium und stattdessen für eine Ausbildung zur Immobilienkauffrau bei der Allbau GmbH. Diesen Schritt würde sie jederzeit wiederholen. Sie berichtete von ihrer Bewerbungsphase und hatte so manchen wichtigen Tipp parat. „Man sollte Rechtschreibfehler im Anschreiben unbedingt vermeiden und keine Selfies oder Facebook-Bilder als Bewerbungsfotos verwenden.“ Typische Azubi-Klischees wie Kaffee kochen oder das Kopieren von Unterlagen zählen nicht zu den Aufgaben von Tobias Henke. Bei der Stadt Essen absolviert er zurzeit eine duale Ausbildung mit dem Studiengang Bachelor of Arts. „Es gibt zudem viele Fortbildungsmöglichkeiten und sehr gute Karriereaussichten“, so Henke. „Denn die Stadt bildet für den eigenen Bedarf aus.“ Auch Atlas Copco bietet dem eigenen Nachwuchs bestmögliche Ausbildungsbedingungen. Lucas Jüttemeier lernt beim Industriekonzern den Beruf des Groß- und Außenhandelskaufmanns. Wer möchte, kann bereits während der Ausbildung zum Beispiel für ein paar Wochen am Standort in England hospitieren. Jüttemeier lobte das familiäre Umfeld und den persönlichen Kontakt untereinander: „Die Ausbilder sind für uns immer erreichbar.“ Nach bestandener Abschlussprüfung lockt den Azubis eine berufliche Perspektive im Unternehmen. Unterdessen erzählte Gina Koischwitz von ihrem dualen Studium an der FOM mit dem Studiengang Business Administration. Die FOM ist für sie mehr als nur eine Hochschule. „Man freundet sich schnell mit anderen Kommilitonen an“, sagte sie. „Es macht richtig Spaß, wenn man zusammen lernt.“ Ein Vorteil des dualen Studiums seien die kleinen Lerngruppen. Ein Numerus clausus wird bei der Anmeldung übrigens nicht benötigt.

Als Moderatorin Sylvia Czapiewski die Fragerunde für das Plenum eröffnete, traute sich kaum einer der Mitschüler eine Frage an die Azubis zu stellen. Stattdessen suchten sie das persönliche Gespräch an den Infotischen der Unternehmen und der FOM. Wer noch kein berufliches Ziel vor Augen hatte, wählte den direkten Weg an den Infostand von der Agentur für Arbeit Essen.