Schirmherren besuchen die Tour an der Erich-Kästner-Gesamtschule in Steele

Die Roadshow biegt auf die Zielgerade der laufenden Tour ein. Diesmal machte die Ausbildungsoffensive Essen mit den Auszubildenden der Stadt Essen, Atlas Copco, Allbau GmbH und FOM Hochschule für Oekonomie & Management Station in Steele an der Erich-Kästner-Gesamtschule. Mehr als 120 Schüler aus der Oberstufe verfolgten den Talk in der Mensa. Zuvor durfte Moderatorin Sylvia Czapiewski zwei besondere Gäste begrüßen.

Dr. Sascha Schacht vom Essener Unternehmensverband (EUV) und Andrea Demler von der Agentur für Arbeit Essen statteten der Gesamtschule einen Besuch ab. Der EUV und die Essener Agentur für Arbeit sind langjährige Schirmherrn der Ausbildungsoffensive. Im Gespräch mit Sylvia Czapiewski appellierte Andrea Demler an die Schüler, sich für eine Ausbildung zu interessieren und sich zu bewerben. „Die Essener Unternehmen suchen dringend Auszubildende“, sagte die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Essen. Dr. Sascha Schacht pflichtete ihr bei. „In Zeiten des Fachkräftemangels benötigen die Unternehmen junge Menschen. Die Berufswelt steht Ihnen offen, nutzen Sie die Chance.“ Beide Schirmherren verfolgten im Anschluss aufmerksam die Veranstaltung.

Denn anschließend gehörte die Bühne den Azubis und Studierenden. Lukas Paulun (Atlas Copco, Groß- und Außenhandelskaufmann), Alina Brandtner (Allbau GmbH, Immobilienkauffrau), Joshua Krause (Stadt Essen, Studiengang: Bachelor of Laws) und Robin Paulus (FOM, Studiengang: Business Administration) stellten ihre Ausbildungsberufe und Studiengänge vor. Rund 45 Minuten lang berichteten sie aus ihrem Berufs- und Studienalltag. Das Quartett punktete mit Sympathie und Offenheit. Keiner von ihnen war um eine ehrliche Antwort verlegen. Sylvia Czapiewski hakte gezielt nach und fragte unter anderem nach den Arbeitszeiten, der Bewerbungsphase, den Karrierechancen und dem Verhältnis zu den jeweiligen Ausbildern. Danach konnten die Schüler ihre Fragen loswerden. Ein Schüler erkundigte sich beispielsweise nach der Ausbildungsvergütung. Und auch bei diesem Thema standen die Vier ausführlich Rede und Antwort.

Nach dem Talk ging die Veranstaltung in die nächste Runde. Auf einer Mini-Börse suchten die Schüler das persönliche Gespräch an den Infotischen der Unternehmen. Denn die Allbau GmbH, Atlas Copco, Stadt Essen und die FOM bieten für ihre Auszubildende und Studierende weitaus mehr als die Azubis in der Talkrunde erzählen konnten. „Es war interessant zu sehen und zu hören, wie offen und ehrlich sich die Azubis präsentierten“, sagte Gabriele Senge-Ballesteros, zuständige Studien- und Berufswahlkoordinatorin der Gesamtschule.

Der Besuch an der Erich-Kästner-Gesamtschule im Stadtteil Steele war der fünfte Termin der Ausbildungsoffensive Essen. Der Tour-Abschluss findet in der kommenden Woche am Mittwoch, 11. Oktober, in der Gesamtschule Borbeck statt.

Großes Interesse am Alfred-Krupp-Gymnasium in Holsterhausen

Die Ausbildungsoffensive ist in ihre dritte Tour-Woche gestartet. Nächste Station der Roadshow war die Alfred-Krupp-Schule an der Margaretenstraße in Holsterhausen. Mehr als 90 Schüler aus der Oberstufe verfolgten in der Aula zunächst die informative Talkrunde, um im Anschluss an den Infotischen der Unternehmen Atlas Copco, Stadt Essen, Allbau GmbH und FOM Hochschule für Oekonomie & Management erste berufliche Kontakte zu Ausbildern und Personalchefs zu knüpfen.

Einmal mehr überzeugten die Azubis im Gespräch mit Moderatorin Sylvia Czapiewski. Victoria Hanke (Stadt Essen), Luca Rafalski (Atlas Copco), Armin Rosmus (Allbau GmbH) und Steven Schmidt (FOM Hochschule für Oekonomie & Management) zeigten sich gegenüber den künftigen Abiturienten äußerst auskunftsfreudig und sympathisch. „Vielleicht findet ihr hier heute euren künftigen Arbeitgeber“, sagte Czapiewski an die Schüler gerichtet. Die drei Unternehmen suchen neue Lehrlinge für das kommende Ausbildungsjahr. Währenddessen präsentierte die FOM die gesamte Bandbreite ihrer dualen Studiengänge und Hochschulabschlüsse.

Auf der Bühne ging es um Themen wie die richtige Kleiderwahl und die vernünftige Vorbereitung für ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch, die Vor- und Nachteile in der Ausbildung oder den Unterrichtsstoff in der Berufsschule. Die Azubis redeten frei von der Leber weg. „Beim Allbau gibt’s sehr viele Highlights. Es wird nie langweilig“, sagte Armin Rosmus. Die Azubis von Essens größtem Wohnungsbieter können sogar an einem Austauschprogramm teilnehmen. Bei befreundeten Immobilienunternehmen in Deutschland dürfen sie dort für mehrere Wochen hospitieren. Luca Rafalski fühlte sich von Beginn an wohl bei Atlas Copco. „Es ist eine sehr persönliche und familiäre Atmosphäre“, gab er offen zu. Zudem erfuhren die Schüler, dass der Industriekonzern seinen Azubis schon früh viel Verantwortung überträgt. Nach der Ausbildung hat er hervorragende Chancen, seine berufliche Karriere bei Atlas Copco fortzusetzen. Neben dem Industriekonzern bildet auch die Stadt Essen für den eigenen Bedarf aus. Victoria Hanke lobte im Talk das angenehme Verhältnis zu den Ausbildern in den jeweiligen Fachbereichen und verwies unter anderem auf die mehr als 30 unterschiedlichen Ausbildungsberufe. Sie konnte die Sorgen vieler Schüler nehmen: „Man muss nicht auf Anhieb alles beherrschen. Viele der Fähigkeiten erlernt man im Laufe der Ausbildung.“ Unterdessen lobte Steven Schmidt die Vorzüge der FOM im Vergleich zu einer staatlichen Hochschule. „Dort ist man als Student nur eine Matrikelnummer“, sagte er. Bei der FOM gehe es hingegen viel familiärer und persönlicher zu. „Die Dozenten und die Studienberatung stehen bei Problemen immer mit Rat und Tat zur Seite.“

Nach dem Talk stellten einige Schüler neugierig ihre Fragen aus dem Plenum. Andere suchten an den Infotischen das persönliche Gespräch unter vier Augen. Als Schirmherr der Tour präsentierte sich die Essener Agentur für Arbeit ebenfalls mit einem Infostand. „Die Azubis haben einen sehr interessanten Einblick in ihren Berufsalltag gezeigt“, sagte Thomas Jandrich, Studien und Berufswahlkoordinator des Gymnasiums. Die Ausbildungsoffensive erlebt in diesem Jahr ihre neunte Auflage. Teilnehmende Unternehmen touren mit der Roadshow durch weiterführende Schulen. Die Azubis sind die Hauptdarsteller und machen Werbung für eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber.

Azubis in Top-Form: Überstunden in der Talkrunde am Gymnasium Nord-Ost

Die Roadshow besuchte das Gymnasium Nord-Ost an der Katzenbruchstraße in Altenessen. Bei der Ausbildungsoffensive Essen gehört den Azubis die große Bühne. Die Nachwuchskräfte der Stadt Essen, Allbau GmbH, Atlas Copco und der FOM Oekonomie & Management zeigten sich vor rund 90 Schülern aus der Oberstufe in Plauderlaune. Anstatt der geplanten 45 Minuten dauerte die Talkrunde beinahe eine ganze Stunde.

Sympathisch und authentisch redeten Lucas Jüttemeier (Atlas Copco), Tobias Henke (Stadt Essen), Jana Giesbers (Allbau GmbH) und Gina Koischwitz (FOM) mit Moderatorin Sylvia Czapiewski über ihr tägliches Berufs- und Studienleben. Die Bewerbungsphase, die richtige Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch sowie Erfahrungen beim Einstellungstest kamen zur Sprache.

„Ich wusste nicht, was ich nach meinem Abitur machen sollte“, gab Jana Giesbers ehrlich zu und sprach damit vielen der anwesenden Schüler vermutlich aus der Seele. Letztlich entschied sie sich ganz bewusst gegen ein Architektur-Studium und stattdessen für eine Ausbildung zur Immobilienkauffrau bei der Allbau GmbH. Diesen Schritt würde sie jederzeit wiederholen. Sie berichtete von ihrer Bewerbungsphase und hatte so manchen wichtigen Tipp parat. „Man sollte Rechtschreibfehler im Anschreiben unbedingt vermeiden und keine Selfies oder Facebook-Bilder als Bewerbungsfotos verwenden.“ Typische Azubi-Klischees wie Kaffee kochen oder das Kopieren von Unterlagen zählen nicht zu den Aufgaben von Tobias Henke. Bei der Stadt Essen absolviert er zurzeit eine duale Ausbildung mit dem Studiengang Bachelor of Arts. „Es gibt zudem viele Fortbildungsmöglichkeiten und sehr gute Karriereaussichten“, so Henke. „Denn die Stadt bildet für den eigenen Bedarf aus.“ Auch Atlas Copco bietet dem eigenen Nachwuchs bestmögliche Ausbildungsbedingungen. Lucas Jüttemeier lernt beim Industriekonzern den Beruf des Groß- und Außenhandelskaufmanns. Wer möchte, kann bereits während der Ausbildung zum Beispiel für ein paar Wochen am Standort in England hospitieren. Jüttemeier lobte das familiäre Umfeld und den persönlichen Kontakt untereinander: „Die Ausbilder sind für uns immer erreichbar.“ Nach bestandener Abschlussprüfung lockt den Azubis eine berufliche Perspektive im Unternehmen. Unterdessen erzählte Gina Koischwitz von ihrem dualen Studium an der FOM mit dem Studiengang Business Administration. Die FOM ist für sie mehr als nur eine Hochschule. „Man freundet sich schnell mit anderen Kommilitonen an“, sagte sie. „Es macht richtig Spaß, wenn man zusammen lernt.“ Ein Vorteil des dualen Studiums seien die kleinen Lerngruppen. Ein Numerus clausus wird bei der Anmeldung übrigens nicht benötigt.

Als Moderatorin Sylvia Czapiewski die Fragerunde für das Plenum eröffnete, traute sich kaum einer der Mitschüler eine Frage an die Azubis zu stellen. Stattdessen suchten sie das persönliche Gespräch an den Infotischen der Unternehmen und der FOM. Wer noch kein berufliches Ziel vor Augen hatte, wählte den direkten Weg an den Infostand von der Agentur für Arbeit Essen.

Azubis überzeugen beim Besuch am Leibniz-Gymnasium in Altenessen

Bei der Ausbildungsoffensive Essen geht es Schlag auf Schlag. Nach dem Auftakt an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Schonnebeck besuchte die Roadshow das Leibniz-Gymnasium in Altenessen. Der Schulbesuch an der Stankeitstraße ist mittlerweile ein fester Termin im Tour-Plan. Mit ihrer innovativen Talkrunde gastierte die Ausbildungsoffensive dort schon im siebten Jahr in Folge.

Und auch beim zweiten Termin der aktuellen Tour zeigten die Auszubildenden in der Aula des Gymnasiums keine Spur von Nervosität. Vor rund 120 Schülern aus der Oberstufe berichteten sie in einer informativen Gesprächsrunde offen und ehrlich von ihrem Ausbildungs- und Studienalltag. Moderator Stephan Knipp löcherte die Azubis mit Fragen. Er befragte sie etwa nach der Bewerbungsphase, dem Betriebsklima und den persönlichen Eindrücken vom ersten Arbeitstag. Michelle Kleckers (Atlas Copco), Jana Giesbers (Allbau GmbH) und Laura Albertz (Stadt Essen) hielten mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg. Alle drei rührten kräftig die Werbetrommel für eine attraktive Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber. Felix Musolf repräsentierte das duale Studium an der FOM und äußerte sich durchweg positiv über die Studiensituation an Deutschlands größter privater Hochschule.

Auch zur Ausbildungsvergütung sowie Karriere- und Übernahmechancen plauderten die Azubis aus dem Nähkästchen. Nach der Lehrzeit haben Michelle Kleckers, Jana Giesbers und Laura Albertz beste Perspektiven auf eine Fortsetzung bei ihrem Arbeitgeber. Felix Musolf stehen nach seinem abgeschlossenen Studium an der FOM alle beruflichen Türen offen. Dank der Ausbildungsoffensive erhielten die künftigen Abiturienten einen realistischen Eindruck von der Berufswelt.

„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele Schüler aus der Oberstufe noch nicht wissen, wohin die berufliche Reise nach dem Abitur geht“, sagte Mark Walbrun, zuständiger Studien- und Berufskoordinator am Leibniz-Gymnasium nach der Veranstaltung. Nach dem Talk nutzten deshalb viele der Schüler den direkten Kontakt zu den Teilnehmern und tauschten sich mit Ausbildern und Personalchefs aus. Die Azubis hatten mit ihrem Auftritt mächtig Eindruck hinterlassen, dass auch sie noch beliebte Ansprechpartner waren. Am Infostand der FOM interessierten sich die Schüler für die unterschiedlichen Bachelor- und Masterstudiengänge. Eine allgemeine Berufsberatung fand am Infostand der Agentur für Arbeit Essen statt, die in diesem Jahr wieder mit dem Essener Unternehmensverband die Schirmherrschaft für die Ausbildungsoffensive übernommen hat.

Die Ausbildungsoffensive tourt im neunten Jahr hintereinander durch weiterführende Schulen in Essen. Das Konzept ist seit dem Beginn unverändert. Die Azubis der teilnehmenden Unternehmen sind die Hauptdarsteller und sollen die Schüler für eine Ausbildung oder für ein duales Studium begeistern. In diesem Jahr sind die Stadt Essen, die Allbau GmbH, der Industriekonzern Atlas Copco und die FOM mit von der Partie.

Erfolgreicher Tourstart an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule

Einen Auftakt nach Maß feierte die neunte Auflage der Ausbildungsoffensive Essen an der Gustav‐Heinemann‐Gesamtschule in Schonnebeck. Sympathisch, offen und ehrlich standen die Azubis der Stadt Essen, Allbau GmbH, Atlas Copco und der FOM Oekonomie & Management dem Moderator Stephan Knipp auf der Bühne ausführlich Rede und Antwort.

Mehr als 80 Schüler aus der Oberstufe verfolgten den Auftakt. Die Azubis zeigten während des 45-minütigen Talks keine Spur von Lampenfieber. Lisa Sterzik machte den Anfang. Sie absolviert eine Ausbildung bei Atlas Copco zur Groß- und Außenhandelskauffrau. „Bei uns zählen nicht allein die Noten. Wichtig ist auch, dass man menschlich zu uns passt“, sagte sie. „Untereinander duzen wir uns.“ Das sei beim schwedischen Industriekonzern mit einem Standort in Essen üblich. „Ich darf sogar den Geschäftsführer mit seinem Vornamen ansprechen“, verriet Lisa Sterzik. Entsprechend angenehm sei deshalb das Arbeitsklima. Auch Dennis Graß, künftiger Immobilienkaufmann bei der Allbau GmbH, fand nur lobende Worte für seinen Arbeitgeber. „Die Ausbilder haben immer ein offenes Ohr und übertragen uns sehr viel Verantwortung.“ Im Stadtteil Kettwig betreuen die Azubis ein eigenes praxisnahes Wohnprojekt. Sie kümmern sich um alle Bereiche der Wohnungswirtschaft wie z.B. Vermietung, Mieterservice und technische Betreuung.

Laura Albertz machte derweil Werbung für die Stadt Essen als Arbeitgeber. „Wir haben mehr als 30 Ausbildungsberufe“, sagte die junge Frau, die das duale Studium zum Bachelor of Laws absolviert. Als Azubi wird man am ersten Tag nicht ins kalte Wasser geworfen. „Es gibt eine Einführungswoche, dort kann man schon andere Azubis und künftige Arbeitskollegen kennenlernen“, sagte Laura Albertz. Eine besondere Rolle im Talk erhielt Verena Trappmann. Sie macht nicht nur eine Ausbildung, sondern sie studiert zusätzlich den Studiengang Business Administration an der FOM. Mit Disziplin und einem guten Zeitmanagement sei dieser Umstand aber kein Problem. „Die Dozenten sind immer erreichbar, freundlich und hilfsbereit“, so Trappmann. „Zudem sind die Hörsäle nicht überfüllt wie an anderen Hochschulen. Der Kontakt ist viel persönlicher.“ Ganz bewusst hatte sie sich für diesen Karriereschritt entschieden. „Man kann die Theorie an der Hochschule mit der Praxis in der Ausbildung kombinieren.“

Die vier Nachwuchskräfte schilderten im weiteren Verlauf des Talks die täglichen Abläufe und gaben hilfreiche Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung. Danach knüpften die künftigen Abiturienten der Gesamtschule an den Infotischen der Unternehmen und der FOM schon erste Kontakte, deckten sich mit Broschüren und Flyern ein oder informierten sich am Infostand der Agentur für Arbeit Essen, auch diesmal Schirmherr der Ausbildungsoffensive Essen, über ihre beruflichen Perspektiven.

Das Konzept der Ausbildungsoffensive Essen ist seit dem Start im Herbst 2009 unverändert. Die Azubis, die Monate zuvor noch selbst die Schulbank drückten, plaudern vor den Schülern aus dem Nähkästchen. Die Azubis sollen die Schüler für eine Ausbildung bei den teilnehmenden Unternehmen Stadt Essen, Allbau GmbH, Atlas Copco oder für ein duales Studium an der FOM begeistern.

Azubis meistern erfolgreich die Generalprobe der Ausbildungsoffensive

Die Ausbildungsoffensive Essen kann endlich starten. Die Generalprobe für die neunte Saison ist erfolgreich geglückt. In einem Konferenzraum im Ghotel Hotel & Living an der Hachestraße besprachen die Teilnehmer noch einmal die wesentlichen Programmabläufe, übten die Gesprächssituation und den Umgang mit Mikrofonen ein und klärten offene Fragen.

„Die Azubis haben bei der Generalprobe einen erstklassigen Job gemacht“, sagt Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive. „Alle Teilnehmer können den Beginn kaum abwarten und freuen sich auf den Start der Tour.“ Sylvia Czapiewski und Stephan Knipp (beide Radio Essen) werden als Moderatoren im Wechsel durch die Talkrunden an den weiterführenden Schulen führen.

Am Montag, 11. September, startet die Ausbildungsoffensive Essen im Stadtteil Schonnebeck mit dem Besuch der Gustav-Heinemann-Gesamtschule. Eine Woche später stehen gleich zwei Termine in Altenessen auf dem Tour-Plan. Zunächst besucht die Roadshow am Montag, 18. September, das Leibniz-Gymnasium. Zwei Tage später sind die Teilnehmer am Gymnasium Nord-Ost zu Gast. Es folgen die Termine am Alfred-Krupp-Gymnasium in Holsterhausen (Dienstag, 26. September) und an der Erich-Kästner-Gesamtschule in Steele (Donnerstag, 5. Oktober). Insgesamt wird die Ausbildungsoffensive Essen mit der Sekundarstufe II sechs weiterführende Schulen der Stadt besuchen. Der letzte Termin findet am Mittwoch, 11. Oktober, in der Gesamtschule Borbeck statt. Wie im Vorjahr waren alle Termine bereits vor den Sommerferien verbindlich vereinbart. „Schon nach dem Ende der Tour 2016 erhielten wir die ersten Bewerbungen von Schulen“, berichtet Projektleiter Carsten Liebfried. Das erfolgreiche Konzept bleibt unverändert. Anstatt Ausbilder oder Personalleiter stehen die Auszubildenden im Mittelpunkt und berichten offen und ehrlich über ihre ersten Schritte und Erfahrungen im Berufsleben.

Als Teilnehmer sind die Stadtverwaltung Essen, die Allbau GmbH und die FOM Hochschule für Oekonomie & Management an Bord. Zum ersten Mal dabei ist Atlas Copco. Der Industriekonzern ist mit seinen Produkten und Dienstleistungen in den Branchen Kompressoren-, Druckluft- und Vakuumtechnik, Bau und Bergbau sowie Industriewerkzeuge und Montagesysteme weltweit führend. Unter dem Dach zweier Holdings mit Sitz in Essen agieren rund 20 Produktions- und Vertriebsgesellschaften. Der Konzern beschäftigt in Deutschland etwa 3800 Mitarbeiter, darunter mehr als 100 Auszubildende.

In Essen gibt es noch circa 1000 freie Ausbildungsplätze

Zum Start des neuen Ausbildungsjahres in vielen Essener Unternehmen am 1. August suchen noch viele Betriebe passende Lehrlinge. Rund 1000 Ausbildungsplätze sind derzeit in Essen noch unbesetzt. Im Gegenzug haben 1037 Jugendliche noch keine Lehrstelle gefunden.

Für die Bewerber ist es noch nicht zu spät: „Jugendliche, die für das aktuelle Ausbildungsjahr noch einen Ausbildungsplatz suchen, sollten die Hoffnung nicht aufgeben und sich umgehend bei unserer Berufsberatung melden“, unterstrich Andrea Demler, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Essen. Allerdings müssten die Jugendlichen eine gewisse Flexibilität mitbringen und nicht nur auf ihren „Traumberuf“ setzen. Viele junge Leute wollen im Handel oder im Büro arbeiten, wollen Tischler, Friseur oder Kfz-Mechatroniker werden. „Die meisten Stellen sind aber im Dienstleistungsgewerbe offen“, sagt Andrea Demler. Oftmals tut sich die Arbeitsagentur schwer, Jugendliche für bestimmte Branchen zu begeistern.

Zu den eher unbeliebten zählen zum Beispiel die Hotellerie und Gastronomie. Aktuell gibt es in Essen in dem Bereich noch 42 freie Ausbildungsplätze. Auf dem Papier aber gibt es nur 16 Bewerber dafür.  (Quelle: WAZ)

Was Unternehmen beachten müssen bei Ferienjobs

In wenigen Tagen beginnen in NRW die Sommerferien und damit auch die klassische Zeit für Ferienjobs. Der Aushilfsjob in den Ferien ist nicht nur für Schüler und Studenten attraktiv, die ihren Kontostand aufbessern wollen. Auch für Unternehmen lohnt es sich, Ferienjobs anzubieten – nicht nur, um Engpässe in der Urlaubszeit abzufedern: Wer einen fähigen Ferienjobber für sein Unternehmen begeistert, hat später womöglich einen guten Azubi oder Absolventen an der Hand. Ulrich Kanders, Rechtsanwalt und Geschäftsführer des EUV erklärt, was Firmen und Jugendliche dabei beachten sollten.

„Die Sommerferien stehen vor der Tür und die Unternehmen werden zurzeit verstärkt von Schülern auf der Suche nach einem Ferienjob kontaktiert. Die klassischen Jobs sind dabei für Jugendliche ab 15 Jahren erlaubt – allerdings nur mit Zustimmung der Eltern. Dabei gilt für minderjährige Schulpflichtige bei Ferienjobs eine Höchstarbeitszeit von 20 Tagen im Jahr“, erläutert Kanders.

Allerdings dürfen die Schüler nicht alle Arbeiten ausführen. Unternehmen dürfen Jugendliche unter 18 zum Beispiel nicht ans Fließband stellen und nicht für besonders belastende oder gefahrgeneigte Arbeiten einsetzen. Laut Kanders sind auch die Arbeits- und Pausenzeiten für Ferienjobber relevant: „Hier ist wichtig, dass sowohl die Unternehmen als auch die Jugendlichen informiert sind, was erlaubt ist und was nicht. Unter 18-Jährige dürfen in der Regel nur in der Zeit von 6 bis 20 Uhr beschäftigt werden. Ausnahmen gibt es für die Gastronomie (bis 22 Uhr), mehrschichtige Betriebe (bis 23:00 Uhr) und für Bäckereien und die Landwirtschaft (schon ab 5 Uhr), wenn der Ferienjobber mindestens 16 ist. Pausen müssen bei einer täglichen Arbeitszeit von 4,5 bis 6 Stunden mindestens 30 Minuten, bei einer täglichen Arbeitszeit von über 6 Stunden 60 Minuten betragen.“

Seit 2017 müssen Unternehmer ihren Ferienjobbern mindestens 8,84 Euro pro Stunde Mindestlohn zahlen, wenn die Mitarbeiter 18 Jahre oder älter sind. Der Mindestlohn gilt somit auch für volljährige Schülerinnen und Schüler. Werden Ferienaushilfen als Minijobber angestellt, dann verdienen sie 450 Euro pro Monat. Durch den Mindestlohn ergibt sich daraus umgerechnet eine maximale Arbeitszeit von 50,9 Stunden pro Monat. Gelten Branchenmindestlöhne, müssen Unternehmen dieser Branche auch ihren Aushilfen diesen Branchenmindestlohn zahlen, auch wenn er höher als der gesetzliche Mindestlohn ist.

„Jugendlichen bietet der Ferienjob Gelegenheit, sich im Berufsleben zu probieren und in ein Unternehmen hineinzuschauen. Es besteht immer die Möglichkeit, dass sich daraus etwas Langfristiges ergibt, sei es eine erneute Anstellung als Minijobber in den nächsten Ferien oder ein Ausbildungsvertrag“, meint Kanders abschließend. (Quelle: EUV)

Vorsicht bei der Bewerbung: Facebook-Foto kann entscheidend sein

Peinliche Bilder im Facebook-Profil sollte man vor potenziellen Arbeitgebern verbergen. Doch selbst das öffentlich einsehbare Profilbild kann Auswirkungen auf die Bewerbung haben, zeigt eine aktuelle Studie.

Ein attraktives Profilbild bei Facebook, Xing oder auf ähnlichen Plattformen kann die Jobchancen verbessern. Denn auch anhand der Bilder auf sozialen Netzwerken entscheiden Personaler, wen sie zum Bewerbungsgespräch einladen. Das zeigt eine neue Studie des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA), in der erstmals der Einfluss von Profilbildern auf die Kandidatenauswahl untersucht wurde. Forscher der Universität Gent hatten dafür 2000 fiktive Bewerbungen auf echte Stellenanzeigen aus unterschiedlichen Branchen gesendet.

Auf jede Ausschreibung kamen zwei Bewerbungen männlicher Hochschulabsolventen. Die Jobsuchenden hatten jeweils eine ähnliche Qualifikation, aber unterschiedlich attraktive Facebook-Bilder. Insgesamt hatten die Forscher für die Studie vier Profile angelegt, auf denen nur die Profilbilder öffentlich sichtbar waren.

Die Forscher konnten feststellen, dass die Personaler durchaus nach den Kandidaten in sozialen Netzwerken suchen und dass die Attraktivität des Bildes einen bedeutenden Einfluss hat. Die Facebook-Recherche erfolgt am ehesten bei Stellenausschreibungen mit höheren Qualifikationsanforderungen. Der Bewerber mit dem attraktivsten Profilbild bekam über 20 Prozent mehr positive Rückmeldungen als der am wenigsten attraktive Bewerber. Eine direkte Einladung zum Vorstellungsgespräch bekam er sogar fast 40 Prozent häufiger.

In einer Vorstudie hatten die Forscher zunächst 195 Studienteilnehmern 22 Bilder von Studienabsolventen gezeigt. Sie sollten die Absolventen anhand der Bilder einschätzen. Etwa: Wie emotional stabil ist derjenige? Wie offen? Und wie attraktiv? Für die fiktiven Bewerbungen wählten die Forscher dann unter anderem die Bilder der Kandidaten aus, die als sehr attraktiv oder als eher unattraktiv eingeschätzt wurden.

Bei einem Teil der fiktiven Bewerbungen wurden die Bilder direkt in die Bewerbungsunterlagen aufgenommen und die Bewerber waren nicht direkt bei Facebook zu ermitteln. Bei den anderen gab es nur das Bild bei Facebook, das Personaler über Google und Facebook selbst recherchieren konnten. Hier hatte das Foto eine ähnliche Wirkung. (Quelle: n-tv)

 

Die Agentur für Arbeit Essen warnt: „Wir bekommen Zukunftsprobleme“

Die Essener Unternehmen haben in diesem Jahr deutlich weniger ausgebildet. „Die Bilanz ist ernüchternd“, sagte Klaus Peters, Leiter der Agentur für Arbeit bei der Vorstellung der Zahlen für 2015/2016. Das Ausbildungsjahr endet jeweils am 30. September.

Im aktuellen Jahr hatten die Essener Betriebe der Arbeitsagentur 3426 Lehrstellen gemeldet. 252 weniger als im Vorjahr. „Das ist für mich nicht nachvollziehbar“, sagte Peters. Schon beim letzten Termin der Ausbildungsoffensive Essen an der Hauptschule an der Wächtlerstraße wies Peters daraufhin, dass in den nächsten zehn Jahren in Essen rund 44.000 Beschäftigte altersbedingt aus dem Berufsleben ausscheiden würden. „Ich mache mir Sorgen um die Wirtschaftsleistung der Region.“ Bedenklich sei, dass nur noch 21 Prozent der Unternehmen in Essen das Thema Ausbildung schultern. Das sei weniger als im Ruhrgebietsvergleich.

Positiv ist, dass sich in diesem Jahr in Essen wieder mehr Jugendliche für eine Ausbildung interessiert haben. Insgesamt meldeten sich 3937 Schüler bei der Arbeitsagentur ausbildungssuchend und somit fast 100 mehr als im Vorjahr. Ende September hatten noch 164 Jugendliche keinen Lehrplatz gefunden. Umgekehrt gab es 162 freie Lehrstellen.

Unterdessen verzeichnete das Handwerk das zweite Mal in Folge ein Plus bei den abgeschlossenen Ausbildungsverträgen meldet – hingegen vermeldete die Industrie- und Handelskammer ein Minus in ihren Branchen. Die Handwerksbetriebe stellten 691 Lehrlinge ein. Die meisten Verträge gab es bei Elektronikern, Friseuren, Kfz-Mechatronikern und Malern.