Azubi-Talkshow war zu Gast am Mariengymnasium in Werden

Die diesjährige Tour der Ausbildungsoffensive Essen biegt mit großen Schritten auf die Zielgerade ein. Am Mariengymnasium in Werden absolvierte die Roadshow ihren fünften von sechs Schulterminen. Einmal mehr überzeugten die Azubis im Gespräch mit Moderatorin Sylvia Czapiewski. Lara Schwatlo (Stadt Essen), Petra Schauten (Atlas Copco), Carolin Kirschfink (FOM) und Dennis Graß (Allbau GmbH) sprachen offen und ehrlich über ihre Ausbildung bzw. über ihr duales Studium.

Mehr als 110 Schüler aus der Oberstufe verfolgten die informative Talkrunde. Die Allbau GmbH, Atlas Copco und die Stadt Essen sind auf der Suche nach neuen Auszubildenden für das kommende Lehrjahr. Währenddessen wollte die FOM die künftigen Abiturienten für ein duales Studium begeistern. Der Fachkräftemangel ist auch bei der Ausbildungsoffensive Essen in aller Munde. In den rund 45 Minuten erhielten die Schüler viele nützliche Ratschläge und Informationen. Einige wichtige Tipps von den Azubis zu Bewerbungen: Bei den eingereichten Unterlagen sollte man Rechtschreibfehler vermeiden. Vorsichtshalber solle ein Freund, eine Freundin oder die Eltern das Anschreiben und den Lebenslauf noch einmal gegenlesen. Auch Selfies oder Schnappschüsse aus dem Urlaub als Bewerbungsfotos sind ein Tabu. „Macht die Bilder bei einem professionellen Fotografen“, so das Quartett, das mitunter private Einblicke aus ihrem Berufsalltag gewährte.

Typische Azubi-Klischees wie Kaffee kochen oder das Kopieren von Unterlagen sind weder bei der Allbau GmbH noch bei der Stadt Essen oder bei Atlas Copco zu finden. Ganz im Gegenteil:  Die Unternehmen kümmern sie sich vom ersten Tag an fürsorglich um ihre Fachkräfte von morgen. Lara Schwatlo (Bachelor-of-Laws, Stadt Essen), Dennis Graß (Immobilienkaufmann, Allbau GmbH) und Petra Schauten (Kauffrau für Büromanagement, Atlas Copco) fühlen sich durchweg „als vollwertige Mitarbeiter“. „Bei Problemen haben die erfahrenen Kollegen immer ein offenes Ohr“, sagte Dennis Graß. Lara Schwatlo, und Petra Schauten nickten zustimmend für ihren Arbeitgeber. Auch Carolin Kirschfink (Studiengang: Business Administration) stimmte der Aussage hinsichtlich ihres dualen Studiums an der FOM zu. „Die Dozenten kommen alle aus der Praxis, sind immer erreichbar und nehmen sich ausgiebig Zeit bei Nachfragen“, sagte sie. Ihrer Meinung nach biete das Studium an der FOM noch weitere Vorteile gegenüber einer staatlichen Hochschule: kleinere Seminargruppen, kein Numerus clausus, spezielle Fördermöglichkeiten und attraktive Studienaufenthalte im Ausland.

Im zweiten Teil der Veranstaltung nutzten die Schüler noch die Möglichkeit für persönliche Gespräche an den Infotischen der Unternehmen und bei der Agentur für Arbeit, die neben dem Essener Unternehmensverband auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft für die Ausbildungsoffensive Essen übernommen hat. Die Azubi-Talkshow tourt im zehnten Jahr hintereinander durch weiterführende Schulen. Von Anfang September bis Anfang Oktober finden insgesamt sechs Schulbesuche statt. Der Tour-Abschluss ist am Dienstag, 2. Oktober, an der Alfred-Krupp-Schule in Holsterhausen

Die Schirmherren besuchen die Tour am Gymnasium Nord-Ost in Altenessen

Zwei besondere Gäste machten beim Besuch der Azubi-Talkshow am Gymnasium Nord-Ost in Altenessen eindringlich und emotional Werbung für eine Ausbildung. Dr. Sascha Schacht vom Essener Unternehmensverband (EUV) und Andrea Demler, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Essen, appellierten an die Schüler, sich zu informieren und zu bewerben. Der EUV und die Agentur für Arbeit sind auch in diesem Jahr die Schirmherren der Ausbildungsoffensive.

„Sie sind die Generation, auf die die Wirtschaft wartet“, sagte Dr. Sascha Schacht vor mehr als 100 künftigen Abiturienten im ausverkauften PZ der Schule. „Die Berufswelt steht Ihnen offen, nutzen Sie die Chance.“ Und Andrea Demler ergänzte: „Die Essener Unternehmen suchen Auszubildende. Der Fachkräftemangel ist ein großes Problem. Und eine Ausbildung ist der Weg in eine erfolgreiche Zukunft.“ Beide Schirmherren verfolgten im Anschluss aufmerksam die Veranstaltung. Denn bei der Ausbildungsoffensive gehört die Bühne den Azubis und Studierenden.

Michelle Müller (Atlas Copco, Groß- und Außenhandelskauffrau), Sonja Marwede (Stadt Essen, Studium: Bachelor-of-Laws), Daniel Richter (Allbau GmbH, Immobilienkaufmann) und Phillip Heupel (FOM Hochschule für Oekonomie & Management, Studiengang: Business Administration) stellten im rund 45-minütigen Gespräch mit Moderator Stephan Knipp ihre Ausbildungsberufe und duale Bachelor- und Master-Studiengänge vor. Keiner von ihnen war um eine ehrliche Antwort verlegen. Die Schüler erhielten zahlreiche Informationen aus dem Innenleben der Unternehmen.

Beim Allbau können die Azubis für mehrere Wochen bei befreundeten Wohnungsanbietern deutschlandweit hospitieren. Und in Kettwig kümmern sie sich zum Beispiel beinahe selbstständig um einen eigenen Wohnungsbestand. Sonja Marwede verriet, dass die Stadt Essen für den eigenen Bedarf ausbildet. Bei einem erfolgreich abgeschlossenen Studium hat sie beste Chancen auf eine Karriere in der Verwaltung. „Da ist für jeden etwas dabei“, antwortete Phillip Heupel auf die Frage nach den Studiengängen an der FOM. Wichtige Info für die Schüler: Ein Numerus clausus wird nicht verlangt. Michelle Müller lobte hingegen das sehr gute Arbeitsklima und die familiäre Atmosphäre bei Atlas Copco. Der Industriekonzern besetzt viele der ausgeschriebenen Stellen mit Nachwuchs aus den eigenen Reihen.

Der Funke sprang auf die Schüler über. Denn anschließend suchten sie auf einer Mini-Börse das persönliche Gespräch mit Ausbildern und Personalleitern an den Infotischen der Unternehmen. Schnell bildeten sich Menschentrauben. Auch der Infostand der Agentur für Arbeit fand regen Zulauf. Die Schüler der Oberstufe deckten sich aber nicht nur mit Infomaterialien ein. „Es gab auch Gespräche abseits der Bühne, weil viele Schüler sich oftmals nicht trauen, im Plenum Fragen zu stellen“, erklärt Carsten Liebfried, Projektleiter der Ausbildungsoffensive.

Azubis plaudern am Leibniz-Gymnasium aus dem Nähkästchen

Die Ausbildungsoffensive Essen nimmt allmählich Fahrt auf. Das Leibniz-Gymnasium in Altenessen war bereits der dritte Halt auf der aktuellen Tour. In der Aula redeten die Azubis der teilnehmenden Unternehmen vor mehr als 100 Schülern aus der Oberstufe unverblümt über ihre berufliche Ausbildung und über ihr Studium.

Die Stadt Essen, Allbau GmbH und Atlas Copco suchen zurzeit nach neuen Auszubildenden für das Lehrjahr 2019. Dagegen wollte die FOM die künftigen Abiturienten für ein berufsbegleitendes Studium begeistern. Moderator Stephan Knipp führte auf der Bühne durch die Talkrunde. Es gab eine Menge Redebedarf und die Azubis hielten mit ihren Erfahrungen, Tipps und Ratschlägen nicht hinterm Berg.

Welche Unterlagen muss eine Bewerbung beinhalten? Wie verläuft ein Vorstellungsgespräch? Wie ist das Verhältnis zu den Ausbildern oder Dozenten? Wie sind die berufliche Perspektiven nach der Ausbildung bzw. dem Studium? Justus Vetter (Bachelor-of-Laws-Student, Stadt Essen), Sabrina Fröbel (Studiengang Business Administration, FOM), Marko Zehak (Kaufmann für Büromanagement, Atlas Copco) und Kira Boninsegna (Immobilienkauffrau, Allbau GmbH) beantworteten diese und weitere Fragen. Das Themenspektrum von Stephan Knipps Fragenkatalog reichte von A wie Alltag bis Z wie Zeitmanagement. Die Azubis punkteten bei den Schülern mit Sympathie und Kompetenz.

„Das Erfolgsrezept der Ausbildungsoffensive ist die Kommunikation auf Augenhöhe“, sagte Projektleiter Carsten Liebfried. Und diese Augenhöhe funktioniert außerdem in einem persönlichen Gespräch. Deshalb suchten viele der Schüler nach dem Azubi-Talk auf der Bühne den Weg an die Infotische der Teilnehmer. Dort warteten bereits die zuständigen Ausbilder und Personalleiter. Schließlich haben die Stadt Essen, Allbau GmbH, Atlas Copco und die FOM noch weitaus mehr zu bieten, als in der Talkshow vorgestellt werden konnte. Eine allgemeine Berufsberatung fand zusätzlich am Infostand der Agentur für Arbeit Essen statt. „Wir sind glücklich darüber, dass sich die Essener Agentur für Arbeit und der Essener Unternehmensverband sich auch in diesem Jahr wieder als Schirmherren engagieren“, so Carsten Liebfried.

Die Ausbildungsoffensive tourt im zehnten Jahr hintereinander durch weiterführende Schulen in der Stadt. Von Anfang September bis Anfang Oktober finden insgesamt sechs Schulbesuche statt. An der Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Schonnebeck feierte die Azubi-Talkshow ihre Premiere. Danach folgte ein Besuch an der Gesamtschule Borbeck. Das Konzept ist seit dem Beginn unverändert. In diesem Jahr sind die Azubis der Stadt Essen, Allbau GmbH, Atlas Copco und FOM die Hauptdarsteller und sollen die künftigen Abiturienten für eine Ausbildung oder für ein duales Studium begeistern.

Azubi-Talkshow überzeugt an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Schonnebeck

Was mache ich nach dem Abitur? Studium oder Ausbildung? Diese Fragen stellen sich momentan viele Schüler aus der Jahrgangsstufe Q2 der Gustav-Heinemann-Gesamtschule. Die Ausbildungsoffensive Essen stattete deshalb mit den Azubis der Allbau GmbH, Stadt Essen, Atlas Copco und FOM Hochschule für Oekonomie & Management der Gesamtschule in Schonnebeck ein Besuch ab. Das Quartett zeigte sich in Plauderlaune und warb für eine Ausbildung beziehungsweise für ein duales Studium.

Moderator Stephan Knipp fragte immer wieder gezielt nach. „Wie habt ihr euch beworben?“, „Wie verlief das Vorstellungsgespräch?“, „Wie sieht euer Alltag aus?“ und „Wie ist euer Verhältnis zu den Ausbildern und Dozenten?“ waren nur eine Auswahl der gestellten Fragen.  Und Janine Baumgart (Stadt Essen), Verena Vospohl (Allbau GmbH), Karl Nattkämper (Atlas Copco) und Zeynep Gündogdu (FOM) antworteten charmant, authentisch und kompetent. Karl Nattkämper hatte einen wichtigen Tipp für die künftigen Abiturienten parat. „Seid ehrlich beim Vorstellungsgespräch, bleibt locker und verstellt euch nicht“, sagte der künftige Mechatroniker bei Atlas Copco. Bevor sie eine erfolgreiche Bewerbung zur Immobilienkauffrau an Essens größten Wohnungsanbieter schickte, informierte sich Verena Vospohl ausführlich über dessen breitgefächertes Angebot.  „Ich habe auf der Internetseite recherchiert und den Allbau-Azubi-Tag besucht.“ Geläufige Vorurteile einer Ausbildung wie Kaffee kochen und Akten sortieren sind bei allen teilnehmenden Unternehmen der Ausbildungsoffensive grundsätzlich tabu. Janine Baumgart fühlte sich zum Beispiel bei der Stadt Essen „vom ersten Tag an wie ein vollwertiger Mitarbeiter“. „Jeder Tag ist anders. Es wird nie langweilig“, sagte die Bachelor-of-Laws-Studentin. Wie man das duale Studium an der FOM mit Bravour bewältigen kann, zeigte Zeynep Gündogdu. Zurzeit studiert sie den Studiengang Business Administration, besucht die Berufsschule und absolviert noch eine Ausbildung bei der privaten Hochschule. Kein Student wird alleine im Regen stehen gelassen. „Die Berufsberatung und die Dozenten helfen jederzeit bei Problemen“, sagte sie.

Auch das Thema „Praktika“ kam bei der Azubi-Talkshow zur Sprache. Die Allbau GmbH, Stadt Essen und Atlas Copco bieten diese Möglichkeit der beruflichen Orientierung an. Bei der FOM kann man Vorlesungen gerne probehalber besuchen. Im Anschluss suchten die Gesamtschüler noch das persönliche Gespräch mit den Azubis sowie den anwesenden Ausbildungsleitern und Studienberatern.

Die Ausbildungsoffensive tourt im zehnten Jahr hintereinander durch weiterführende Schulen in Essen. Das erfolgreiche Konzept ist seitdem unverändert. Angesichts des Fachkräftemangels sind alle teilnehmenden Unternehmen auf der Suche nach beruflichem Nachwuchs. Die Azubis sind die Hauptdarsteller und sollen die Schüler für eine Ausbildung oder für ein duales Studium begeistern. Die Agentur für Arbeit Essen und der Essener Unternehmensverband haben auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft übernommen.

Ein Tour-Auftakt nach Maß an der Gesamtschule Borbeck

Die Ausbildungsoffensive Essen ist wieder auf Tour durch weiterführende Schulen. In diesem Jahr feiert die Azubi-Talkshow ihre zehnte Auflage. Zum Auftakt des runden Jubiläums ging es für die Azubis der teilnehmenden Unternehmen Stadt Essen, Atlas Copco, Allbau GmbH und FOM Hochschule für Oekonomie & Management an die Gesamtschule Borbeck. Auf der Bühne standen die vier Azubis der Moderatorin Sylvia Czapiewski ausführlich Rede und Antwort.

Mehr als 90 Schüler aus der Oberstufe verfolgten den Auftakt. Die Azubis zeigten während des 45-minütigen Gesprächs keine Spur von Lampenfieber. Sympathisch, offen und ehrlich lieferten sie detaillierte Einblicke aus ihrem Ausbildungsalltag, schilderten die täglichen Abläufe und gaben viele hilfreiche Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung bei ihrem Arbeitgeber.

Katerina Babonis absolviert bei der Stadt Essen zurzeit ein Bachelor-of-Laws-Studium, das in nahezu gleichen Anteilen aus Theorie und Praxis besteht. Während ihres Studiums durchläuft sie verschiedene Stationen in der städtischen Verwaltung. Doch das ist längst nicht alles. „Die Stadt bietet mehr als 30 verschiedene Ausbildungsberufe an“, sagte sie. Auf die junge Frau warten beste Zukunftsaussichten. „Die Stadt bildet für den eigenen Bedarf aus. Die Chance auf eine Übernahme nach einem erfolgreichen Studium stehen sehr gut.“ Philip Aalken (Studiengang: Business Administration) von der FOM stellte hingegen das duale Studium an der privaten Hochschule vor: „Stressig wird es höchstens in der Klausurenphase.“ Ansonsten fand er nur lobende Worte über die FOM. „Die Dozenten kommen aus der Praxis und haben immer ein offenes Ohr für die Studenten“, sagte Aalken. Ein Vorteil seines Karrierewegs: Nach den bestandenen Prüfungen hat er sowohl ein Studium als auch eine abgeschlossene Berufsausbildung in der Tasche. Lucas Jüttemeier (Groß- und Außenhandelskaufmann, Atlas Copco) und Alina Brandtner (Immobilienkauffrau, Allbau GmbH) konzentrieren sich voll auf ihre Ausbildung. Beide rührten kräftig die Werbetrommel für die exzellenten Möglichkeiten bei ihrem Arbeitgeber. „Die Azubis dürfen für mehrere Wochen zum Auslandsaufenthalt nach England“, sagte Jüttemeier. Die Nachwuchskräfte arbeiten in dieser Zeit bei Atlas Copco UK in der Nähe von London. Der schwedische Industriekonzern pflegt untereinander eine angenehme Art der Kommunikation. Man duzt sich, erklärte der künftige Groß- und Außenhandelskaufmann. Das sei unter Mitarbeitern so üblich. Bei der Allbau GmbH übertragen die Ausbilder ihrem Nachwuchs sehr viel Verantwortung. „Unser ‚Projekt Kettwig‘ ist sicherlich eines der Highlights in der Ausbildung“, sagte Alina Brandtner. Die Azubis betreuen einen Wohnungsbestand – und zwar größtenteils eigenständig. Außerdem können sie an einem Austauschprogramm teilnehmen. Bei befreundeten Immobilienunternehmen in Deutschland dürfen sie für mehrere Wochen hospitieren.

Nach dem Azubi-Talk ging die Veranstaltung in die zweite Runde. An den Infotischen der Teilnehmer knüpften die angehenden Abiturienten schon erste Kontakte, deckten sich mit Broschüren und Flyern ein oder informierten sich am Infostand der Agentur für Arbeit Essen über ihre beruflichen Perspektiven.  Die Agentur für Arbeit Essen und der Essener Unternehmensverband haben auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft der Ausbildungsoffensive übernommen.