Großes Interesse am Alfred-Krupp-Gymnasium in Holsterhausen

Die Ausbildungsoffensive ist in ihre dritte Tour-Woche gestartet. Nächste Station der Roadshow war die Alfred-Krupp-Schule an der Margaretenstraße in Holsterhausen. Mehr als 90 Schüler aus der Oberstufe verfolgten in der Aula zunächst die informative Talkrunde, um im Anschluss an den Infotischen der Unternehmen Atlas Copco, Stadt Essen, Allbau GmbH und FOM Hochschule für Oekonomie & Management erste berufliche Kontakte zu Ausbildern und Personalchefs zu knüpfen.

Einmal mehr überzeugten die Azubis im Gespräch mit Moderatorin Sylvia Czapiewski. Victoria Hanke (Stadt Essen), Luca Rafalski (Atlas Copco), Armin Rosmus (Allbau GmbH) und Steven Schmidt (FOM Hochschule für Oekonomie & Management) zeigten sich gegenüber den künftigen Abiturienten äußerst auskunftsfreudig und sympathisch. „Vielleicht findet ihr hier heute euren künftigen Arbeitgeber“, sagte Czapiewski an die Schüler gerichtet. Die drei Unternehmen suchen neue Lehrlinge für das kommende Ausbildungsjahr. Währenddessen präsentierte die FOM die gesamte Bandbreite ihrer dualen Studiengänge und Hochschulabschlüsse.

Auf der Bühne ging es um Themen wie die richtige Kleiderwahl und die vernünftige Vorbereitung für ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch, die Vor- und Nachteile in der Ausbildung oder den Unterrichtsstoff in der Berufsschule. Die Azubis redeten frei von der Leber weg. „Beim Allbau gibt’s sehr viele Highlights. Es wird nie langweilig“, sagte Armin Rosmus. Die Azubis von Essens größtem Wohnungsbieter können sogar an einem Austauschprogramm teilnehmen. Bei befreundeten Immobilienunternehmen in Deutschland dürfen sie dort für mehrere Wochen hospitieren. Luca Rafalski fühlte sich von Beginn an wohl bei Atlas Copco. „Es ist eine sehr persönliche und familiäre Atmosphäre“, gab er offen zu. Zudem erfuhren die Schüler, dass der Industriekonzern seinen Azubis schon früh viel Verantwortung überträgt. Nach der Ausbildung hat er hervorragende Chancen, seine berufliche Karriere bei Atlas Copco fortzusetzen. Neben dem Industriekonzern bildet auch die Stadt Essen für den eigenen Bedarf aus. Victoria Hanke lobte im Talk das angenehme Verhältnis zu den Ausbildern in den jeweiligen Fachbereichen und verwies unter anderem auf die mehr als 30 unterschiedlichen Ausbildungsberufe. Sie konnte die Sorgen vieler Schüler nehmen: „Man muss nicht auf Anhieb alles beherrschen. Viele der Fähigkeiten erlernt man im Laufe der Ausbildung.“ Unterdessen lobte Steven Schmidt die Vorzüge der FOM im Vergleich zu einer staatlichen Hochschule. „Dort ist man als Student nur eine Matrikelnummer“, sagte er. Bei der FOM gehe es hingegen viel familiärer und persönlicher zu. „Die Dozenten und die Studienberatung stehen bei Problemen immer mit Rat und Tat zur Seite.“

Nach dem Talk stellten einige Schüler neugierig ihre Fragen aus dem Plenum. Andere suchten an den Infotischen das persönliche Gespräch unter vier Augen. Als Schirmherr der Tour präsentierte sich die Essener Agentur für Arbeit ebenfalls mit einem Infostand. „Die Azubis haben einen sehr interessanten Einblick in ihren Berufsalltag gezeigt“, sagte Thomas Jandrich, Studien und Berufswahlkoordinator des Gymnasiums. Die Ausbildungsoffensive erlebt in diesem Jahr ihre neunte Auflage. Teilnehmende Unternehmen touren mit der Roadshow durch weiterführende Schulen. Die Azubis sind die Hauptdarsteller und machen Werbung für eine Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber.

Azubis in Top-Form: Überstunden in der Talkrunde am Gymnasium Nord-Ost

Die Roadshow besuchte das Gymnasium Nord-Ost an der Katzenbruchstraße in Altenessen. Bei der Ausbildungsoffensive Essen gehört den Azubis die große Bühne. Die Nachwuchskräfte der Stadt Essen, Allbau GmbH, Atlas Copco und der FOM Oekonomie & Management zeigten sich vor rund 90 Schülern aus der Oberstufe in Plauderlaune. Anstatt der geplanten 45 Minuten dauerte die Talkrunde beinahe eine ganze Stunde.

Sympathisch und authentisch redeten Lucas Jüttemeier (Atlas Copco), Tobias Henke (Stadt Essen), Jana Giesbers (Allbau GmbH) und Gina Koischwitz (FOM) mit Moderatorin Sylvia Czapiewski über ihr tägliches Berufs- und Studienleben. Die Bewerbungsphase, die richtige Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch sowie Erfahrungen beim Einstellungstest kamen zur Sprache.

„Ich wusste nicht, was ich nach meinem Abitur machen sollte“, gab Jana Giesbers ehrlich zu und sprach damit vielen der anwesenden Schüler vermutlich aus der Seele. Letztlich entschied sie sich ganz bewusst gegen ein Architektur-Studium und stattdessen für eine Ausbildung zur Immobilienkauffrau bei der Allbau GmbH. Diesen Schritt würde sie jederzeit wiederholen. Sie berichtete von ihrer Bewerbungsphase und hatte so manchen wichtigen Tipp parat. „Man sollte Rechtschreibfehler im Anschreiben unbedingt vermeiden und keine Selfies oder Facebook-Bilder als Bewerbungsfotos verwenden.“ Typische Azubi-Klischees wie Kaffee kochen oder das Kopieren von Unterlagen zählen nicht zu den Aufgaben von Tobias Henke. Bei der Stadt Essen absolviert er zurzeit eine duale Ausbildung mit dem Studiengang Bachelor of Arts. „Es gibt zudem viele Fortbildungsmöglichkeiten und sehr gute Karriereaussichten“, so Henke. „Denn die Stadt bildet für den eigenen Bedarf aus.“ Auch Atlas Copco bietet dem eigenen Nachwuchs bestmögliche Ausbildungsbedingungen. Lucas Jüttemeier lernt beim Industriekonzern den Beruf des Groß- und Außenhandelskaufmanns. Wer möchte, kann bereits während der Ausbildung zum Beispiel für ein paar Wochen am Standort in England hospitieren. Jüttemeier lobte das familiäre Umfeld und den persönlichen Kontakt untereinander: „Die Ausbilder sind für uns immer erreichbar.“ Nach bestandener Abschlussprüfung lockt den Azubis eine berufliche Perspektive im Unternehmen. Unterdessen erzählte Gina Koischwitz von ihrem dualen Studium an der FOM mit dem Studiengang Business Administration. Die FOM ist für sie mehr als nur eine Hochschule. „Man freundet sich schnell mit anderen Kommilitonen an“, sagte sie. „Es macht richtig Spaß, wenn man zusammen lernt.“ Ein Vorteil des dualen Studiums seien die kleinen Lerngruppen. Ein Numerus clausus wird bei der Anmeldung übrigens nicht benötigt.

Als Moderatorin Sylvia Czapiewski die Fragerunde für das Plenum eröffnete, traute sich kaum einer der Mitschüler eine Frage an die Azubis zu stellen. Stattdessen suchten sie das persönliche Gespräch an den Infotischen der Unternehmen und der FOM. Wer noch kein berufliches Ziel vor Augen hatte, wählte den direkten Weg an den Infostand von der Agentur für Arbeit Essen.

Azubis überzeugen beim Besuch am Leibniz-Gymnasium in Altenessen

Bei der Ausbildungsoffensive Essen geht es Schlag auf Schlag. Nach dem Auftakt an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Schonnebeck besuchte die Roadshow das Leibniz-Gymnasium in Altenessen. Der Schulbesuch an der Stankeitstraße ist mittlerweile ein fester Termin im Tour-Plan. Mit ihrer innovativen Talkrunde gastierte die Ausbildungsoffensive dort schon im siebten Jahr in Folge.

Und auch beim zweiten Termin der aktuellen Tour zeigten die Auszubildenden in der Aula des Gymnasiums keine Spur von Nervosität. Vor rund 120 Schülern aus der Oberstufe berichteten sie in einer informativen Gesprächsrunde offen und ehrlich von ihrem Ausbildungs- und Studienalltag. Moderator Stephan Knipp löcherte die Azubis mit Fragen. Er befragte sie etwa nach der Bewerbungsphase, dem Betriebsklima und den persönlichen Eindrücken vom ersten Arbeitstag. Michelle Kleckers (Atlas Copco), Jana Giesbers (Allbau GmbH) und Laura Albertz (Stadt Essen) hielten mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg. Alle drei rührten kräftig die Werbetrommel für eine attraktive Ausbildung bei ihrem Arbeitgeber. Felix Musolf repräsentierte das duale Studium an der FOM und äußerte sich durchweg positiv über die Studiensituation an Deutschlands größter privater Hochschule.

Auch zur Ausbildungsvergütung sowie Karriere- und Übernahmechancen plauderten die Azubis aus dem Nähkästchen. Nach der Lehrzeit haben Michelle Kleckers, Jana Giesbers und Laura Albertz beste Perspektiven auf eine Fortsetzung bei ihrem Arbeitgeber. Felix Musolf stehen nach seinem abgeschlossenen Studium an der FOM alle beruflichen Türen offen. Dank der Ausbildungsoffensive erhielten die künftigen Abiturienten einen realistischen Eindruck von der Berufswelt.

„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele Schüler aus der Oberstufe noch nicht wissen, wohin die berufliche Reise nach dem Abitur geht“, sagte Mark Walbrun, zuständiger Studien- und Berufskoordinator am Leibniz-Gymnasium nach der Veranstaltung. Nach dem Talk nutzten deshalb viele der Schüler den direkten Kontakt zu den Teilnehmern und tauschten sich mit Ausbildern und Personalchefs aus. Die Azubis hatten mit ihrem Auftritt mächtig Eindruck hinterlassen, dass auch sie noch beliebte Ansprechpartner waren. Am Infostand der FOM interessierten sich die Schüler für die unterschiedlichen Bachelor- und Masterstudiengänge. Eine allgemeine Berufsberatung fand am Infostand der Agentur für Arbeit Essen statt, die in diesem Jahr wieder mit dem Essener Unternehmensverband die Schirmherrschaft für die Ausbildungsoffensive übernommen hat.

Die Ausbildungsoffensive tourt im neunten Jahr hintereinander durch weiterführende Schulen in Essen. Das Konzept ist seit dem Beginn unverändert. Die Azubis der teilnehmenden Unternehmen sind die Hauptdarsteller und sollen die Schüler für eine Ausbildung oder für ein duales Studium begeistern. In diesem Jahr sind die Stadt Essen, die Allbau GmbH, der Industriekonzern Atlas Copco und die FOM mit von der Partie.

Erfolgreicher Tourstart an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule

Einen Auftakt nach Maß feierte die neunte Auflage der Ausbildungsoffensive Essen an der Gustav‐Heinemann‐Gesamtschule in Schonnebeck. Sympathisch, offen und ehrlich standen die Azubis der Stadt Essen, Allbau GmbH, Atlas Copco und der FOM Oekonomie & Management dem Moderator Stephan Knipp auf der Bühne ausführlich Rede und Antwort.

Mehr als 80 Schüler aus der Oberstufe verfolgten den Auftakt. Die Azubis zeigten während des 45-minütigen Talks keine Spur von Lampenfieber. Lisa Sterzik machte den Anfang. Sie absolviert eine Ausbildung bei Atlas Copco zur Groß- und Außenhandelskauffrau. „Bei uns zählen nicht allein die Noten. Wichtig ist auch, dass man menschlich zu uns passt“, sagte sie. „Untereinander duzen wir uns.“ Das sei beim schwedischen Industriekonzern mit einem Standort in Essen üblich. „Ich darf sogar den Geschäftsführer mit seinem Vornamen ansprechen“, verriet Lisa Sterzik. Entsprechend angenehm sei deshalb das Arbeitsklima. Auch Dennis Graß, künftiger Immobilienkaufmann bei der Allbau GmbH, fand nur lobende Worte für seinen Arbeitgeber. „Die Ausbilder haben immer ein offenes Ohr und übertragen uns sehr viel Verantwortung.“ Im Stadtteil Kettwig betreuen die Azubis ein eigenes praxisnahes Wohnprojekt. Sie kümmern sich um alle Bereiche der Wohnungswirtschaft wie z.B. Vermietung, Mieterservice und technische Betreuung.

Laura Albertz machte derweil Werbung für die Stadt Essen als Arbeitgeber. „Wir haben mehr als 30 Ausbildungsberufe“, sagte die junge Frau, die das duale Studium zum Bachelor of Laws absolviert. Als Azubi wird man am ersten Tag nicht ins kalte Wasser geworfen. „Es gibt eine Einführungswoche, dort kann man schon andere Azubis und künftige Arbeitskollegen kennenlernen“, sagte Laura Albertz. Eine besondere Rolle im Talk erhielt Verena Trappmann. Sie macht nicht nur eine Ausbildung, sondern sie studiert zusätzlich den Studiengang Business Administration an der FOM. Mit Disziplin und einem guten Zeitmanagement sei dieser Umstand aber kein Problem. „Die Dozenten sind immer erreichbar, freundlich und hilfsbereit“, so Trappmann. „Zudem sind die Hörsäle nicht überfüllt wie an anderen Hochschulen. Der Kontakt ist viel persönlicher.“ Ganz bewusst hatte sie sich für diesen Karriereschritt entschieden. „Man kann die Theorie an der Hochschule mit der Praxis in der Ausbildung kombinieren.“

Die vier Nachwuchskräfte schilderten im weiteren Verlauf des Talks die täglichen Abläufe und gaben hilfreiche Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung. Danach knüpften die künftigen Abiturienten der Gesamtschule an den Infotischen der Unternehmen und der FOM schon erste Kontakte, deckten sich mit Broschüren und Flyern ein oder informierten sich am Infostand der Agentur für Arbeit Essen, auch diesmal Schirmherr der Ausbildungsoffensive Essen, über ihre beruflichen Perspektiven.

Das Konzept der Ausbildungsoffensive Essen ist seit dem Start im Herbst 2009 unverändert. Die Azubis, die Monate zuvor noch selbst die Schulbank drückten, plaudern vor den Schülern aus dem Nähkästchen. Die Azubis sollen die Schüler für eine Ausbildung bei den teilnehmenden Unternehmen Stadt Essen, Allbau GmbH, Atlas Copco oder für ein duales Studium an der FOM begeistern.